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Infografiken / Nützliches

3 Weisen, wie Fremdsprachen uns helfen

Haben Sie langfristige Ziele gesetzt, die Sie vor dem Lebensabend umgesetzt haben möchten? Ein Klassiker, der auf dieser Liste unterschiedlichster Menschen auftaucht, ist das Aneignen einer Fremdsprache. Beispielsweise Französisch zu lernen hat sogar einige positive Nebeneffekte für uns. Neben einer Steigerung von Selbstvertrauen, Offenheit und Toleranz gibt noch weitere, ganz konkrete Ansatzpunkte, bei denen uns der Erwerb einer Fremdsprache enorm weiterhilft. Zu den überzeugenden Pro-Argumenten gehören die Steigerung sozialer Kompetenzen, gesundheitliche Prävention und selbstverständlich Karrierevorteile.

1. Etwa Französisch zu lernen steigert soziale Kompetenz

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Online Sprachübungen machen, Grundlagen erwerben und reale Gespräche führen: Die Möglichkeiten, Englisch, Spanisch oder auch Französisch zu erlernen scheinen grenzenlos. (Bild: © Brooke Cagle | stocksnap.io)

Sprache ist die Grundlage der Kommunikation: Ohne sie ist es kaum möglich, sich auszutauschen, soziale Kontakte zu pflegen oder auch geschäftliche Vereinbarungen zu treffen. Digitalisierung und globale Vernetzung eröffnen dazu zahlreiche Möglichkeiten. Online eine Sprache zu erlernen lässt oftmals den sozialen Aspekt und den direkten Austausch zwischen Lehrenden und Lernenden vermissen, da viele Programme automatisiert funktionieren und auf systematischen Abfragen basieren. Ein solches Vorgehen ist für die Aneignung der Grundlagen auch sinnvoll. Ab einem gewissen fortgeschrittenen Punkt sollte es jedoch darum gehen, das Erlernte anzuwenden und in konkrete Gesprächssituationen zu gehen.

Ein flexibler Weg, eben dies zu tun, könnte etwa über Skype funktionieren: So ist, obwohl Sie online etwa Französisch lernen, unmittelbares Feedback mit einem sichtbaren und hörbaren Gegenüber gewährleistet. Eine Plattform, auf der sich unter anderem Muttersprachler und Lerninteressierte per Suchfunktion mit Filter finden können, ist beispielsweise https://preply.de/de/skype/französisch-muttersprachler-gesucht.

2. Fremdsprachen lernen schützt vor Demenz

Einmal gute Nachrichten aus der Demenzforschung: Zwar ist das Risiko nach wie vor nicht zu unterschätzen, an Demenz zu erkranken. Doch es liegt in der eigenen Hand, das eigene Risiko zu senken, und zwar durch erhöhte Gehirnaktivität. Die Präventionsmaßnahme, die Gehirnleistung zu trainieren, kann ganz unterschiedliche Gestalt annehmen, wie zum Beispiel in der Tat:

  • Fremdsprache erlernen
  • Lesen
  • Projekte organisieren
  • Instrument erlernen
  • Theaterbesuche
  • Reisen unternehmen.

Auch wenn Sie sich vermeintlich spät im Leben mit Mehrsprachigkeit auseinander setzen, kann beispielsweise Spanisch oder Französisch zu lernen den Alterungsprozess des Gehirns verlangsamen. Als Ergänzung der klassischen Aktivitäten, die auch der Alltag mit sich bringt, bietet sich auch Gehirnjogging an.

3. Karriere-Faktor Französisch lernen: Von unterschätzter Wichtigkeit

Selbst wenn Sie sich im Inland bei einem Unternehmen bewerben, stellt die Globalisierung doch immer höhere Anforderungen an die Fähigkeiten derer, die sich bewerben: Collaboration über Landesgrenzen hinweg gehört für viele Arbeitgeber inzwischen zum guten Ton. Englisch ist dabei eine Grundvoraussetzung. Die französische Sprache hingegen ist im Vergleich weniger stark vertreten; dafür aber umso lieber auf dem Lebenslaufe gesehen. Da sie auch die am zweithäufigsten gesprochene Sprache in Europa ist (siehe Infografik unten), kann es sich auch bei Jobwechsel und Neuorientierung auszahlen, Französisch zu lernen.

Ähnliches gilt selbstverständlich für das Arbeiten im Team im Ausland: Eine grundsätzliche Verständigung ist zentral. Auch aus einer gesundheitlichen Perspektive sind hier klare Absprachen und offene Kommunikation äußerst wichtig. Neben zahlreichen anderen Punkten lauten drei Grundfragen:

  • Wie viel Flexibilität wird im jeweiligen Land und Arbeitsumfeld erwartet?
  • Welche Auswirkungen hat das auf die eigene Work-Life-Balance?
  • Wie gestalten sich arbeitsethische Standards allgemein?

Weitere Fragen werfen mögliche interkulturelle Konfliktpotenziale auf. Hier gilt es, sich im Vorhinein eingehend zu informieren – und auch bei hohen Anforderungen an die Erreichbarkeit dürfen gerade private Aktivitäten auf keinen Fall vernachlässigt werden. Insofern sind interkulturelle Kompetenzen – nicht nur, aber auch – Chefsache. Gerade in Führungspositionen sollten verschiedene Fremdsprachen beherrscht und interkulturelle Unterschiede erkannt werden; insbesondere in mehrsprachigen Teams.

Infografik: Die meistgesprochenen Sprachen in Europa

Wie die nachfolgende Infografik von Statista zeigt, gehört Französisch nicht einfach nur zu den Top 3 der Sprachen in Europa: Nach Englisch muss Französisch zu lernen die Wahl sein um mit möglichst vielen Menschen kommunizieren zu können.

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Was die Sprachen betrifft, ist Europa durchaus bunt: Neben Englisch auch Französisch zu lernen erschließt zahlreiche Vorteile. (Quelle: Statista, Lizenz: CC BY-ND 3.0)

 

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