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Ernährung

Alles was man über Energy Drinks wissen muss

Energy Drinks sind im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Der durchschnittliche Konsum der Deutschen ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Während sich die Getränkeriesen, die die süßen und stark zuckerhaltigen Getränke vertreiben, sich die Hände reiben, schlagen Organisationen wie Foodwatch, die sich um die Lebensmittelsicherheit bemühen, Alarm.

Das Problem an den Getränken sind die kurz- und langfristigen Nebenwirkungen, die der Konsum mit sich bringt.

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Energy Drinks haben Einfluss auf den menschlichen Körper. (Quelle: Bwin)

Was die Hersteller der Getränke nicht an die große Glocke hängen, ist allerdings längst bewiesen – der Konsum von Energy Drinks ist mitunter sehr gefährlich für die Gesundheit. Den positiven kurzfristigen Effekten, die die unterschiedlichen anregenden Inhaltsstoffe im Körper auslösen, stehen einige negative kurz- und langfristige Nebenwirkungen gegenüber. Nachfolgende Infografik soll die Risiken, die der regelmäßige Konsum mit sich bringt, aufzeigen.

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Infografik: Energy Drinks haben potenzielle Risiken für Konsumenten. (Quelle: Bwin)

 

Gefährliche Inhaltsstoffe

Wie die Grafik schon aufzeigt, wird vor allem das zentrale Nervensystem angeregt. Inhaltsstoffe wie Koffein, Ephedrin, Taurin und natürlich auch Zucker regen den Körper an und führen dazu, dass Gehirn und Herz in einen gewissen Alarmzustand versetzt werden. Dies kann zum Beispiel zu einem kurzzeitigen Anstieg der Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit führen, bringt aber auch einige mehr oder weniger schwere Nebenwirkungen mit sich. Die Konsumenten berichten unter anderen häufig über Herzklopfen, Brustschmerzen, Schwindelgefühle und einer gewissen Rastlosigkeit.

Das Risiko von Herz-Kreislauf Erkrankungen steigt

Das subjektive Empfinden der Konsumenten kann inzwischen auch objektiv bewiesen werden. So stellt eine Studie der US-amerikanischen Mayo Klinik, welche die direkten Auswirkungen genauer untersucht, einen Zusammenhang zwischen den Konsum von Energy-Drinks und Herz-Kreislauf-Erkrankungen her. Die Untersuchung von 25 gesunden Personen, die zuvor einen halben Liter eines Energiegetränks konsumiert hatten, zeigt einige Unregelmäßigkeiten. Der Blutdruck steigt um durchschnittlich 6,4 Prozent und das Level des Hormons Noradrenalin um durchschnittlich 74 Prozent. Da zu hohe Noradrenalinwerte Herzschwäche verursachen, wird der Konsum als gefährlich eingestuft.

Reglementierung beim Verkauf von Energy Drinks scheint ratsam

Die durch den Konsum von Energy Drinks ausgelösten Reaktionen im Körper bedeuten also langfristig ein erhöhtes Gesundheitsrisiko. Dieses Risiko ist aber manchen gar nicht bekannt, da es nicht in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Vor allem die Getränke-Lobby möchte tunlichst vermeiden, den Konsum von Energy Drinks mit schweren Erkrankungen in Verbindung zu bringen und tut somit alles dafür, die Gefahren kleinzureden. Doch je mehr Studien die Gefahr des Verzehrs von den süßen Getränken beweisen, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit, dass der Verkauf reglementiert wird.  Dies erscheint auch immer mehr als ratsam. Somit werden Organisationen wie foodwatch, die schon länger auf die Reglementierung drängen, wohl bald erhört wird. Klar bleibt es jedem selbst überlassen, ob er das Risiko eingeht, allerdings sollten Kinder und Jugendliche, durch ein Verkaufsverbot an Minderjährige, vorerst vor den kurz- und langfristigen Folgen geschützt werden.

 

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