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BGM im Mittelstand: Hohe Bereitschaft, aber wenig System

Manchmal ist gute Wille der Anfang von schlecht gemacht. Das scheint wohl auch für das Betriebliche Gesundheitsmanagement zuzutreffen. Das legen Ergebnisse der Studie BGM im Mittelstand nahe, die von der Fachzeitschrift Personalwirtschaft in Kooperation mit der ias-Gruppe, dem Fürstenberg-Institut und der Techniker Krankenkasse durchgeführt und auf der Zukunft Personal vorgestellt wurde.

BGM im Mittelstand: Das Potenzial wird nicht ausgeschöpft

„Die Studie zeigt, dass das Thema Gesundheit auch im Mittelstand angekommen ist – ein positives Signal. Jedoch fehlt vielerorts noch eine klare Strategie und ein strukturiertes Vorgehen. Damit schöpfen viele Unternehmen das Potenzial, das BGM für die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens hat, noch nicht aus“, wertet Arndt Kempen, Vorstandsvorsitzender der ias Aktiengesellschaft, die Resultate aus. Rund 400 deutsche Unternehmen nahmen an der Umfrage teil.

BGM im Mittelstand. Bislang heißt das Setzen auf die Individualperspektive: So liegt für 73,6 Prozent die Verantwortung für Gesundheit beim Mitarbeiter. Entsprechend konzentrieren sich Maßnahmen vielfach auf die Steigerung der Arbeitszufriedenheit der Angestellten. Die persönliche Rückmeldung von Mitarbeitern ist das häufigste Instrument, um den Erfolg zu messen.

Zu den größten Hürden in der Umsetzung zählt neben fehlenden monetären Mitteln (64,1 Prozent) und personellen Ressourcen (67,8 Prozent) auch die mangelnde Zustimmung von oben (28,9 Prozent). Gleichzeitig halten mehr als 94 Prozent der Befragten die Unterstützung von Führungskräften und Geschäftsleitung für erfolgsentscheidend. „Diese wird sich jedoch nur einstellen, wenn die Unternehmen auch die organisationale Ebene im Gesundheitsmanagement betrachten und sich fragen, welche Faktoren dazu beitragen, dass sowohl die Mitarbeiter als auch die Gesamtorganisation langfristig gute Leistungen bringen können“, so Kempen.

Als Herausforderungen für den Unternehmenserfolg gewinnen laut den Befragten der Demografische Wandel, der Fachkräftemangel und die Mitarbeiterbindung am meisten an Bedeutung. Um diese zu bewältigen, stehen eine gute Führungskultur (64,3 Prozent) und die Attraktivität als Arbeitgeber (57,9 Prozent) an oberster Stelle.

„Die moderne Arbeitswelt bringt für Unternehmen Chancen und Risiken mit sich. Angesichts des raschen Wandels ist es erfolgsentscheidend, einen nach vorne gerichteten Umgang damit zu finden. Ein Betriebliches Gesundheitsmanagement mit Maßnahmen, die sich an den Unternehmenszielen orientieren, kann dafür einen wichtigen Beitrag leisten“, kommentiert Arndt Kempen.

Über die ias-Gruppe:

Die ias-Gruppe begleitet Unternehmen seit fast 40 Jahren auf dem Weg zu mehr Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Mehr über das Unternehmen beziehungsweise seinen Produkten und Dienstleistungen finden am Thema Interessierte im Internet unter www.ias-gruppe.de.

Mit Text- und Informationsmaterial von www.newsmax.de

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