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Markt / Tipps & Tricks

Die Hürden auf dem Weg zum Nichtraucher

Nichtraucher sind schon zu beneiden. Denn die Unlust an diesem ganz speziellen Laster ist durchaus mit einer ganzen Reihe angenehmer Begleiterscheinungen verbunden. Nichtraucher sehen meist besser aus und sind leistungsfähiger. Kein Wunder also, dass viele Raucher vorhaben aufzuhören. Dabei stellen sich ihnen jedoch einige Hürden in den Weg. Wir zählen exemplarisch einige von ihnen auf und geben Tipps, wie man sie meistern kann.

Nichtraucher, Rauchen, Zigaretten

Viele Menschen scheitern auf ihrem Weg zum Nichtraucher, warum? (Bild: lichtkunst.73 / pixelio.de)

Das mit dem Nichtraucher werden ist schon kurios. Obwohl den meisten Menschen – Raucher mit eingeschlossen – bewusst ist, welch große Risiken mit dem Konsum von Zigaretten verbunden ist, können sie eigenen Angaben zufolge mit dem Rauchen einfach nicht aufhören. Davon sind hierzulande nicht gerade wenige betroffen. Rund ein Drittel der Deutschen raucht. Wer viel mit Rauchern über dieses Thema spricht, für den kristallisieren sich folgende zwei typische, gedankliche Hürden auf dem Weg zum Nichtraucher heraus:

1. Nichtraucher? Jederzeit, aber nicht jetzt!

Der Klassiker: Nichtraucher zu werden an sich ist einfach, aber im Moment passt es nicht so gut. Überforderung bei der Arbeit, Probleme im privaten Umfeld und der daraus resultierende Stress lassen einfach keine Zeit für ein derartiges Vorhaben. Hier zeigt sich Aufschieberitis. Der wird man nur Herr, wenn man sich vergegenwärtigt, dass zum Aufhören immer der richtige Zeitpunkt genau jetzt ist.

2. Das klappt wieder nicht!

Oft hört man von Rauchern: „Ich habe schon mal versucht aufzuhören, habe es aber nicht geschafft.“ Nun, Rückfällige befinden sich nicht in schlechter Gesellschaft. Durchschnittlich bedarf es sieben (!) Versuche, um vom Raucher zum Nichtraucher zu werden. Wer sich dem bewusst ist, lässt sich von einem Rückfall nicht so schnell entmutigen.

Nicht nur reine Kopfsache

Sicher, Nichtraucher werden, das ist vor allem – aber eben nicht ausschließlich – eine Kopfsache. Deshalb kann es hilfreich sein, sich einiger Hilfsinstrumentarien zu bedienen. Darunter können neben dem Nikotinpflaster auch die einem Shop für e Zigaretten erhältlichen elektronischen Alternativen fallen.

Wie wirksam diese sind, hat ein neuseeländisches Forscherteam im Rahmen einer groß angelegten Studie untersucht. Insgesamt haben sie 657 Probanden über einen Zeitraum von drei Monaten auf ihrem Weg zum Nichtraucher werden begleitet. Per Zufallsprinzip erhielt Gruppe 1 Nikotinpflaster, Gruppe 2 nikotinhaltige eZigaretten und Gruppe 3 nikotinfreie eZigaretten.

Das zentrale Ergebnis:

Bei der Frage nach den heute noch abstinenten „Ex-Rauchern“ liegt die eZigarette vorne. Nach einem halben Jahr waren noch 7,3 Prozent der Nutzer nikotinhaltiger eZigaretten Nichtraucher (Nikotinpflaster 5,8 Prozent, nikotinfreie eZigarette 4,1 Prozent). Die Ergebnisse zeigen natürlich, dass eZigarette allein nicht das Allheilmittel ist, aber einem auf den Weg zum Nichtraucher begleiten kann.

3 Kommentare

  1. MegaVapor says:

    Ich dampfe zwar noch, aber seit ich nicht mehr rauche geht es mir merklich besser. Ich bin froh, dass es die elektronische Zigarette gibt. Kein Gestank, keine gelben Finger und viele andere Vorteile.

  2. Leider gibt es immer noch viel zu wenige Studien, die da Fakten auf den Tisch bringen. Unter anderem deshalb hat nun happy-smoke.ch eine Studie angelegt, bei der solche Fragen beantwortet werden. Studienteilnehmer willkommen, einfach bei uns melden.

  3. Nicole Gabor says:

    Es ist wichtig, sich wirklich mit der Nikotinsucht und ihren verschiedenen Ebenen zu beschäftigen. Außerdem rate ich eine gute Vorbereitung auf den Rauchstopp.

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