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Arbeitsplatzgestaltung

Entspannt sehen – effektiv arbeiten

Sehstress am Arbeitsplatz macht müde, schlecht gelaunt und verringert die Produktivität. Deshalb gelten insbesondere für Computer-Arbeitsplätze einige wichtige Regeln.

Wie steht es mit den Augen?

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Lange Bildschirmarbeit ist anstrengend und führt zu Sehstress für den Mitarbeiter (Bild: ©istock.com/andresr)

Eine der Grundvoraussetzungen für gutes Sehen am Arbeitsplatz ist die eigene Sehkraft. Aus diesem Grund sind vor allem Brillenträger aufgefordert, sich für ihre Tätigkeit die richtige Brille oder die idealen Kontaktlinsen zu beschaffen. Je nach Art der Sehschwäche können dies Einstärkenbrillen, Gleitsichtbrillen beziehungsweise Gleitsichtlinsen oder spezielle Arbeitsplatzbrillen sein.

Im richtigen Licht

Ideal für Computer-Arbeitsplätze ist eine Mischung aus Direkt- und Indirektbeleuchtung plus Arbeitsplatzleuchte. Der Arbeitsplatz kann (im Rahmen der verfügbaren Fläche) frei gewählt werden, diese Art der Beleuchtung sichert ein ausgewogenes Leuchtdichteverhältnis, durch die Leuchte direkt am Platz kann die Beleuchtung individuell angepasst werden.

Arbeit am richtigen Platz

Für optimales Licht sorgt natürlich eine auf die Arbeitsbedingungen abgestimmte Beleuchtung, aber auch der richtige Standort von Schreibtisch und Monitor. Wenn möglich, sollte die Arbeitsfläche mit blendfreiem Tageslicht versorgt werden, der Monitor steht idealerweise parallel zum Fenster, aber nicht direkt davor. Auch das Fenster im Rücken ist suboptimal, es kann zu Blendungen und Spiegelungen kommen.

Ohne den Monitor geht nichts!

Ein moderner und ergonomischer Monitor mit geringer Flimmerrate und vielfältigen Einstellmöglichkeiten ist heute zum Glück in den meisten Büros die Regel. Durch folgende Einstellungen kann die Belastung für die Augen zusätzlich reduziert werden:

  • hoher Kontrast
  • keine grellen Farbeinstellungen
  • dunkle Zeichen auf hellem Untergrund
  • Schärfe anpassen
  • Spiegelungen vermeiden (zum Beispiel durch Spezialfolien)
  • Bildschirme mit TCO-Gütesiegel 5 oder 6 verwenden

Wohin das Auge reicht

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Das Büro und die Arbeitsplätze müssen optimale Bedingungen für Mitarbeiter haben, damit diese optimal arbeiten können (Bild: ©istock.com/petinovs)

Ideal für die Arbeit wie auch für die Augen ist eine Position, bei der die Augen knapp über dem oberen Monitorrand schauen. Die früher propagierte Regel, dass Augen und Bildschirmmitte auf einer Linie sein sollten, ist längst überholt.

Öfter eine Pause einlegen!

Auch bei optimalen Bedingungen ermüden die Augen nach längerem Arbeiten. Eine Pause tut ihnen und auch dem Gehirn gut, wer dabei noch palmiert – also die Hände für ein bis zwei Minuten auf die geschlossenen Augen legt oder einfach herzhaft gähnt, um Gesichts- und Augenmuskulatur zu entspannen, tut ihnen bereits Gutes. Aus Amerika stammt die 20-20-20-Methode: Nach 20 Minuten Bildschirmarbeit wird ein Objekt in 20 Fuß (ca. 6m) Entfernung für 20 Sekunden fixiert. Der Effekt: Die Augen stellen sich neu ein und entspannen sich.

 

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