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Human Capital Club e.V.

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Rechtsform: Gemeinnütziger Verein

Branche:  Personal

Telefonnummer:  089-90199546

Faxnummer:  089-90199546

E-Mailfriederichs@humancapitalclub.de

Homepagewww.humancapitalclub.de

Straße/Hausnummer:  Alfonsstraße 1

PLZ:  85551

Ort:  Kirchheim/München

BeschreibungDaten zum NetzwerkKernkompetenzenBeiträge
Der Human Capital Club e.V. ist eine Institution mit dem Ziel, die Vision einer dem Humankapital verpflichteten Unternehmensführung umzusetzen und daraus Standards für eine nachhaltige Personalführung zu entwickeln. Sie bietet allen, die sich für diese Ziele engagieren eine ideale Plattform! Unsere Mitglieder kommen aus Industrie und Dienstleistung sowie aus Beratung und Wissenschaft.

Der Human-Capital-Club wurde gegründet von Dipl.-Psych. Peter Friederichs, Wirtschaftspsychologe und Personaldirektor a.D., zusammen mit Prof. Dr. Dieter Frey, Professor für Sozial- und Wirtschaftspsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), München, und Prof. Dr. Martin Schütte, ehem. Mitglied des Vorstandes der HypoVereinsbank und Honorarprofessor der LMU. Der Club wurde in München 2002 als gemeinnütziger Verein eingetragen und hat sich kontinuierlich auch regional erweitert mit Niederlassungen in Frankfurt und Hamburg (2003), Düsseldorf und Wien (2004), Zürich (2005) sowie Stuttgart (2007). Mit ca. 200 Mitgliedern ist der Club die größte Vereinigung dieser Art in Deutschland.

Motivation für die Gründung des Vereins war die Erfahrung, dass ein eklatanter Widerspruch besteht zwischen der Theorie und Praxis des Humankapital-Managements. Auf der einen Seite wird durchweg vom Management die zentrale Rolle und Bedeutung der Mitarbeiter bzw. des Humankapitals für den Erfolg des Unternehmens herausgestellt und beteuert, auf der anderen Seite spricht die gelebte Wirklichkeit in den Unternehmen diesen Beteuerungen vielfach Hohn. Das Mantra des Shareholder-Value-Prinzips verpflichtete das Management zur einseitigen Konzentration auf die Interessen der Aktionäre und kurzfristigen Steigerung des Unternehmenswertes. Das führte zu einer Vernachlässigung der nachhaltigen Entwicklung und Förderung der Ressourcen des Unternehmens, insbesondere des Humankapitals.
Mit der Gründung des HCC wollten die Gründer dieser Entwicklung entgegentreten.
• mit Netzwerken zusammenzuarbeiten, die sich ebenfalls mit diesen Themen befassen

Dazu wurden vom HCC bisher eine Reihe von Projekten und Maßnahmen durchgeführt.

Im Bereich der Forschung z.B.

• Vorschlag für die Definition des Humankapitals,, die nicht nur das Potential der Mitarbeiter selbst, sondern auch die Prozesse und Systeme des Unternehmens einbezieht, die die Entfaltung des Potentials der Mitarbeiter unterstützen bzw. behindern. Bei dem individuellen Potential der Mitarbeiter wird unterschieden zwischen dem intellektuellen Potential (z.B. Wissen, Erfahrung, Kreativität), dem motivationalem (z.B. Leistungsbereitschaft, Identifikation) und dem integrativen Potential (z.B. Zusammenarbeit, Führung, Integrität, Kommunikation). Ein weiterer Bestandteil ist die psycho-physische Gesundheit der Mitarbeiter. Erst das Vorhandensein und Zusammenwirken aller genannten Faktoren sichert die volle Ausschöpfung des Humankapitals (2003).
• Definition und Zusammenstellung von Messgrößen für die einzelnen Faktoren des Humankapitals (2003).
• Sichtung und Beurteilung vorhandener Verfahren zum Messen und Bewerten des Humankapitals anhand definierter Bewertungskriterien (z.B. Aussagekraft, Handlungs- und Ergebnisbezug, methodischer Zuverlässigkeit). Ergebnis: Aufgabe des Anspruchs, das Humankapital insgesamt oder wesentliche Bestandteile davon in monetären Größen messen und darstellen zu wollen, da wegen der Komplexität der Wirkungszusammenhänge und des Charakters als „weiche“ Faktoren aussagefähige und praktikable Ergebnisse nicht erzielt werden können.
Vorgeschlagen wird der Managementansatz, d.h. die Konzentration auf die Steuerung/Controlling der einzelnen Faktoren des Humankapitals mit den klassischen Schritten, Bestimmung der wesentlichen Faktoren („Werttreiber“), Setzen von Zielen, Ergreifen von Maßnahmen, Erfolgskontrolle und Reflexion.
Der Einfluss auf das Unternehmensergebnis kann durch Korrelationsanalysen näherungsweise ermittelt werden, in dem bei vergleichbaren Einheiten die Bewertung einzelner Faktoren des Humankapitals (z.B. aus Befragungen) mit deren betriebswirtschaftlichen Ergebnissen verglichen werden (2004).
• Forschungsprojekt an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Lehrstuhl für klassische Sozialpsychologie Prof. Dr. Dieter Frey: Internationale Befundlage zum Einfluss von Investitionen in das Humankapital auf den ökonomischen Erfolg von Unternehmen (Dres. Rudolf Kerschreiter, Claudia Peus, Eva Traut-Mattausch) (2005)
• Forschungsprojekt Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt, Lehrstuhl für ABWL, Controlling und Wirtschaftsprüfung Prof. Dr. Thomas M. Fischer. Empirische Studie zur wissensorientierte Berichterstattung von deutschen börsennotierten Unternehmen (Dipl.Kffr. Sabrina Becker) (2005)
• Entwicklung und Veröffentlichung des ersten Human Capital Transparency Monitor (HCTM) zur Bewertung der Transparenz der Berichterstattung der DAX-Unternehmen über ihr Human-Capital-Management (2006)
• Mitentwicklung und Umsetzung des Human Potential Index (HPI) im Rahmen eines vom BMAS geförderten Forschungsprojekts zum Benchmarking der Effektivität und Effizienz des Humankapital-Managements (2005- 2008)

Im Bereich der Weiterbildung z.B.

• Mitwirkung bei der MBA – Ausbildung Human Capital Leadership der Lake Constance Business School seit 2005
• Gründung der Human Capital Akademie (2005)
• Ausbildung Human-Capital-Management Compact für Führungskräfte im Personalmanagement (15-tägiges Seminar) (2006)
• Zertifikatsprogramm Human Capital Internal Auditor (2008)

Im Bereich Öffentlichkeitsarbeit z.B.

• 1. Deutsches Human Capital Forum, München, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP) (2003)
• 2. Deutsche Human Capital Forum, München, in Zusammenarbeit mit der Management Akademie München (2004)
• Veröffentlichung der Münchener Deklaration zum Umgang mit dem Humankapital (2004)
• öffentlicher Brief zum Unwort des Jahres (2005)
• Veröffentlichung des Standardwerk Human Capital Leadership (Hsg. Martina Dürndorfer/Peter Friederichs) (2006)
• Human Capital Konferenz, München in Zusammenarbeit mit der DGFP (2008)
• diverse Presseerklärungen und Fachartikel

Der Human-Capital-Club in Zahlen:

• Gründung 2001 in München
• Gründungsmitglieder 12, Mitglieder heute ca. 200 (alle ehrenamtlich)
• Ehrenmitglieder: Prof. Dr. Dr. h.c. Carl Graf Hoyos, Dipl.-Ing. André Große -Jäger
• Organe: Vorstand mit 5 Mitgliedern, Mitgliederversammlung
• Regionale Vertretungen in Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, Wien und Zürich
• Kontakt: Peter Friederichs, Alfonsstr. 1, 85551 Kirchheim
www.humancapitalclub.de

Gründungsjahr:
  2001

Ziele:

Der Verein versteht sich als Plattform für alle, die dazu beitragen wollen, dass die nachhaltige Entwicklung und ordnungspolitische Verankerung des Humankapitals als Kern der Unternehmensführung erkannt und umgesetzt wird. Der HCC tritt deshalb für eine Unternehmensführung ein, die

•          das Humankapital als den strategischen Erfolgsfaktor Nr. 1 erkennt und ihm diesen Stellenwert auch tatsächlich einräumt

•          den Wert des Humankapitals und seinen Beitrag zum Unternehmenserfolg genauso misst wie andere Unternehmenswerte und Rechenschaft darüber ablegt

•          die Entwicklung des Humankapitals zum zentralen Unternehmensziel macht und nachhaltige Maßnahmen durchführt, um dieses Ziel zu erreichen

Zentrales Ziel ist, dass der Erfolg des Managements gemessen wird an seinem Beitrag zur Steigerung des Humankapitals des Unternehmens. Der HCC betreibt praxisrelevante Forschung, Weiterbildung und Öffentlichkeitsarbeit, die die Erreichung dieses Zieles unterstützen. Er hat sich dazu die Aufgaben gestellt

•          empirische Untersuchungen durchzuführen zu den wichtigsten Wertreibern des Humankapitals

•          Verfahren zum Messen und Bewerten sowie Instrumente zum Berichten und Steuern (Controlling) des Humankapitals und seiner Werttreiber zu entwickeln und zu empfehlen

•          daraus Standards für die Steigerung des Humankapitals zu entwickeln

•          Unternehmensvergleiche durchzuführen und zu veröffentlichen

•          Analysten, Wirtschaftsprüfer und Unternehmensberater darüber zu informieren

•          Experten zu schulen in der Anwendung dieses Wissens zur besseren Gestaltung des Human Capital Managements

Branchen:

Industrie, Dienstleistung, Non-Profit-Organisationen, Staatliche und Kommunale Einrichtungen, Regierung, Beratung und Forschung

Mitglieder

Vertreter der o.g. Organisationen

Standorte

München, Zürich, Wien, Frankfurt, Köln/Bonn, Hamburg, Berlin.

Mitgliedschaft

Über die Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand. Einzelpersonen zahlen 120,00 EUR(Spendenquittung ) , Organisationen zahlen ab 350,00 EUR (Spende)

Social Media Plattformen

peterfriederichsWeblog.blogspot.de

Bei Xing besteht eine Gruppe „Human Capital Club

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