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Management

Online oder offline? Nichts ist so beständig wie der Wandel

Das Zeitalter, in dem sich das Leben ausschließlich in der Wirklichkeit abspielte, ist längst vorbei. Die virtuelle Welt ist auf dem Vormarsch. Kontakte werden nicht in Kneipen, sondern im Social Network gepflegt. Kunden informieren sich im weltweiten Netz über Neuigkeiten und Trends und Unternehmen pflegen nicht das Firmengelände, sondern die Homepage. Wer heute bestehen möchte, muss online präsent sein. Heißt das aber auch, dass das Leben außerhalb des Netzes kaum noch eine Rolle spielt? Können Unternehmen sich zu 100 Prozent von früheren Standards verabschieden und was geht noch offline in der digitalen Welt?

Der richtige Mix sichert den Erfolg

Papier, Stift, Büro, Unterschrift

Auch im Online-Zeitalter geht in Unternehmen nichts ohne Papier und Stift. (Bild: GG-Berlin / pixelio.de)

Gerade etwas größere Unternehmen können sich nicht komplett auf das Leben im Netz konzentrieren und sich von Printprodukten vollständig verabschieden. Ob jährlicher Geschäftsbericht, Präsentationsunterlagen für Messen und Tagungen oder Schulungsmaterial für Seminare – es gibt immer wieder Situationen im Geschäftsalltag, wo das gute alte Papier her muss. Der Mensch begreift mit allen fünf Sinnen. Daher möchte er auch etwas zum Begreifen – sprich zum Anfassen – haben. Regelt beim Geschäftsbericht noch der Gesetzgeber, wer ihn herausgeben und somit drucken muss, ergibt sich bei den anderen Anlässen das Angebot an Printerzeugnissen aufgrund der Nachfrage.

So wird auf Messen heutzutage immer mehr Multi-Media eingesetzt, die Stände versuchen sich mit optischen Reizen zu überbieten und wahre digitale Meisterwerke locken die Besucher an. Trotz all dem wird sich an jedem Stand ein Flyer, eine Broschüre oder ein Prospekt finden, dass die Besucher mit nach Hause nehmen können. Nur dadurch wird gewährleistet, dass die Messebesucher die Flut an Informationen und Eindrücken in der Messenachbereitung sortieren und zuordnen können und bestenfalls Kontakt knüpfen.

Online: Auch für Printprodukte öffnen sich Grenzen

Ein Wandel ist allerdings auch innerhalb der Printprodukte spürbar. So werden viele Printprodukte zusätzlich auch online gestellt. Das wirkt sich nicht nur auf die Druckauflage, sondern auch auf die Gestaltung aus. Können bei Drucksachen mit unterschiedlichen Papierarten, Glanz oder Strukturen effektvolle Wirkungen erzielt werden, haben Unternehmen keinen Einfluss, auf welchem Material ihre übers Netz verbreiteten PDFs ausgedruckt werden. Je nach Schwerpunkt der Verbreitung – online oder offline – wird die Gestaltung daher unterschiedlich aufwendig ausfallen beziehungsweise andere Schwerpunkte gelegt werden. Lässt das Budget es zu, sollten die Inhalte und die Gestaltung einmal für Print und einmal fürs Netz optimiert werden.

Eine weitere Veränderung ist durch den Fortschritt der Technik begründet. Wurden früher nur hohe Auflagen professionell gedruckt – alles andere war wirtschaftlich nicht realisierbar – können heute dank Digitaldruck bereits Kleinstauflagen kostengünstig produziert werden. Dadurch öffnet sich insbesondere für kleinere Unternehmen die Möglichkeit, optische Highlights zum Anfassen zu schaffen.

Unternehmenskommunikation fängt bei den Mitarbeitern an

Bei Unternehmenskommunikation denken viele zuerst an die Kommunikation nach außen. Aber richtige Unternehmenskommunikation fängt bereits im Unternehmen an. Der wichtigste Erfolgsfaktor eines Unternehmens ist schließlich das Personal – und auch das muss umworben werden.

Eine einfache Möglichkeit zur Verstärkung der Identifikation mit dem Unternehmen ist, Mitarbeiter durch vielfältige optische Eindrücke an das Erscheinungsbild der Firma zu erinnern. So können zum Beispiel Firmenordner gestaltet und gedruckt werden, die im Alltag von den Mitarbeitern genutzt werden. Bei jedem Ablagevorgang ist somit das Erscheinungsbild des Unternehmens präsent. Auch Ordner für die Ausstellung betrieblicher Richtlinien, gesetzlicher Vorschriften et cetera können nach dem Corporate Design des Unternehmens gestaltet werden. Dank Digitaldruck sind bereits Einzelanfertigungen möglich. Auch bei Schulungen und Tagungen wirken individuell auf das Firmendesign abgestimmte Ordner professionell und hinterlassen einen positiven Eindruck. Je häufiger Mitarbeiter mit dem CD des Unternehmens konfrontiert werden, desto selbstverständlicher werden sie sich im Alltag an diesen Richtlinien orientieren. Das wiederum wird nach außen spürbar und verstärkt die Außenkommunikation des Unternehmens positiv.

1 Kommentar

  1. Pingback: 3 Tipps: Wie Sie Flyer überzeugend gestalten - Human Capital Care

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