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Bewegung / Infografiken

Sport-Affinität dominiert die Wearables

Fitness-Tracker und Schlafsensoren, Schrittzähler und Apps für den flachen Bauch: Der Trend, die körperliche Gesundheit genau im Auge zu behalten, reißt nicht ab. Besonders beliebt sind jene Geräte, die direkt am Körper getragen werden und umfangreiche Daten auslesen und aufbereiten können. Dabei ist durchaus interessant zu wissen, was die sogenannten Wearables können und was nicht.

Was Wearables können – und was nicht

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Auch im Vergleich zu anderen Varianten von Wearables verfügen Smartwatches über enormes Potenzial. (Bild: © Crew | stocksnap.io)

Gehen wir direkt in die Praxis: Ein Professor der Standford University beispielsweise trug zwei Jahre lang verschiedene Wearables. So fand er zufällig heraus, dass er der Sauerstoffgehalt in seinem Blut abgenommen und er selbst leichtes Fieber hatte. Ohne es zu bemerken, hatte er sich eine Borreliose-Infektion zugezogen – eine Krankheit, bei der eine frühe Erkennung enorm wichtig ist. Gute Chancen also für die Behandlung. Das ist nur ein Beispiel; allgemein betrachtet ist die Früherkennung von Erkrankungen nicht nur im Interesse der Mitarbeiter als Privatpersonen, sondern auch der Unternehmen und der Krankenkassen. Insofern ist der Einsatz von Wearables auch im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements denkbar.

Die Kontrolle und Übersicht von Körperdaten sollte dabei natürlich vor allen Dingen dem Anspruch des Datenschutzes genügen: Vitaldaten sind sensible Daten, und in jedem Fall ist das Einverständnis der Nutzer einzuholen, bevor diese Daten verwendet werden dürfen.

Ebenfalls muss allen Beteiligten bewusst sein: Auch die Messung der einzelnen Werte werden von der üblichen Messungenauigkeit je Vitalwert geprägt. So lesen viele Tracker zum Beispiel die Pulsfrequenz recht genau aus. Gerade beim Kalorienverbrauch kommen aber womöglich fünf verschiedene Wearables zu fünf verschiedenen Ergebnissen. Inwiefern dementsprechend eine technologisch unterstützte Diät das Abnehmen durch bessere Ernährung zum Beispiel übertrumpft, muss an dieser Stelle also der Spekulation überlassen werden. Dennoch geben Wearables gezielte Anhaltspunkte, wie es um Kondition, Puls und Fitness allgemein steht und welche Fortschritte zu beobachten sind; und sie decken womöglich frühzeitig bisland unbemerkte Gesundheitsrisiken auf.

Infografik: Smartwatches auf dem Vormarsch der Wearables

Wie die folgende Infografik zeigt, geht es sehr häufig bei den Wearables um Sport und Bewegung: Von den insgesamt sieben aufgeführten Kategorien stellt der Teil der Fitness-Gerätschaften mehr als die Hälfte. Zwar bieten Bluetooth-Headsets derzeit nach wie vor das größte Umsatzpotenzial. Doch gerade bei Smartwatches scheint der Markt gerade erst in Schwung zu kommen:

Infografik: So entwickelt sich der Wearables-Markt | Statista

Infografik: Wie sich der Wearable-Markt der Prognose nach entwickeln wird. (Quelle: Statista)

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