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Überstunden vermeiden: Fünf Tipps

Fast zwei Drittel machen Überstunden. Wer wegen seines Pflichtbewusstseins oder aus Karrieregründen länger am Arbeitsplatz verweilt, riskiert seine Gesundheit. Besonders unter Frauen soll das der Fall sein. Zu diesem Ergebnis kommt die Ohio State University. Wissenschaftler analysierten den Zusammenhang zwischen schweren Erkrankungen und der Stundenanzahl, die über einen Zeitraum von 32 Jahren gearbeitet wurde.* Grund genug, um etwas dagegen zu unternehmen. Wir haben im Folgenden fünf Tipps für Sie zusammengetragen, dank denen Sie rechtzeitig in den verdienten Feierabend gehen können.

Tipp 1: Arbeitsproduktivität erhöhen

Wer länger arbeitet, arbeitet mehr, war einst die Devise. Inzwischen weiß man, dass viele allein deshalb länger im Büro sitzen, weil es ihnen an Produktivität mangelt. Hinterfragen Sie sich selbstkritisch, ob Sie die Zeit am Arbeitsplatz wirklich effizient nutzen. Falls nicht – folgende fünf Techniken verhelfen Ihnen zu mehr Produktivität am Arbeitsplatz.

Tipp 2: Experte statt Alleskönner

Gerade zu Beginn seiner Karriere möchte man seine Leistungsbereitschaft unter Beweis stellen und präsentiert sich selbst als fleißiger Alleskönner. Hier in einem wichtigen Projekt unterstützen? Dort kurzfristig für einen Kollegen einspringen? Dem Chef eine ihm lästige Aufgabe abnehmen? Kein Problem! Genau das führt zu Überstunden. Besser ist, Experte für eine, aber sehr wichtige Aufgabe zu sein. Das unterstützt die Entwicklung von Routinen und man kann mehr in kürzerer Zeit erledigen.

Tipp 3: Prioritäten setzen

Oft stapelt sich die Arbeit auf dem Schreibtisch, weil man keine Prioritäten setzt. Das fällt einem leichter, wenn man sich folgende Fragen stellt:

  1. Was bringt mir beziehungsweise meinem Arbeitgeber wirklich Geld ein – und was nicht?
  2. Was wirkt sich kurzfristig positiv auf die eigene Karriere aus?
  3. Was wirkt sich mittel- bis langfristig positiv auf die eigene Karriere aus?
  4. Wie hoch ist der Ertrag einer Aufgabe, verglichen zum Aufwand?

Sollten Sie zu einer oder mehreren Aufgaben auf oben genannte Frage keine Antworten finden, dann streichen Sie diese von Ihrer To-Do-Liste!

Tipp 4: Scheuklappen aufsetzen

Schnell eine E-Mail vom Kollegen checken oder mit einem wichtigen Kunden ein kurzes Telefonat führen … . Die Liste an Ablenkungen, die der Arbeitsalltag bietet, ließe sich ins Unendliche fortsetzen. Machen Sie zunächst eine Aufgabe zu Ende, bevor Sie sich der nächsten widmen. Setzen Sie sich dazu zur Not Scheuklappen auf. Rufen Sie E-Mails nur zu festen Tageszeiten ab, hängen Sie an Ihre Bürotür ein „Bitte nicht stören!“-Schild oder setzen Sie beim Arbeiten demonstrativ Ohrhörer auf.

Tipp 5: Ausgleich definieren

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Überstunden machen regelrecht krank. Doch man kann etwas dagegen unternehmen. (Bild: Cathryn Lavery / unsplash.com)

„Mich kann man nicht kündigen! Sklaven muss man verkaufen!“ Manche nehmen Überstunden als etwas Selbstverständliches hin, dass in Zeiten von Globalisierung, erhöhtem Wettbewerbsdruck & Co. einfach dazu gehört. Unsinn, Arbeitgeber besitzen keinen rechtlichen Anspruch. Wie viele Stunden Sie am Tag arbeiten müssen, ist im Arbeitsvertrag festgelegt. Dieser Vertrag wiederum hat sich an gesetzliche Rahmenbedingungen zu orientieren. Alles andere ist unzulässig. Am besten sprechen Sie mit Ihrem Chef darüber, wann und unter welchen Bedingungen Sie zu Überstunden bereit sind. An allen anderen Tagen halten Sie konsequent die Arbeitszeit ein beziehungsweise gehen Sie auch einmal früher nach Hause. Damit sagen Sie weder zu Kollegen noch zu Vorgesetzten pauschal „Nein!“ zu Überstunden, aber alle wissen unter welchen Bedingungen Sie diese ableisten.

* Näheres hierzu finden am Thema Interessierte im folgenden Beitrag der europäischen Nachrichtenagentur pressetext.com.

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