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Empfehlung / Psyche

Zahngesundheit beim Kind gleichbedeutend mit Mitarbeitergesundheit

Kinder sind unsere Zukunft. Schließlich werden diese die Fachkräfte von morgen sein. Doch das sollte nicht der einzige Beweggrund sein, warum man in ihre Zahngesundheit investiert. Dennoch der enge Zusammenhang zur Mitarbeitergesundheit ist nicht zu leugnen, wie unser folgender Beitrag zeigt.

Mundhygiene: eine der wichtigsten Gesundheitsfragen

Kind beisst in eine Rose und laechelt mit strahlend weissen Zaehnen Zahngesundheit hat auch etwas mit Mitarbeitergesundheit zu tun

Damit Sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können. Mitarbeitergesundheit heißt: Für Zahngesundheit bereits im Kindesalter sensibilisieren. (Bild: frank mckenna | unsplash.com)

Zugegeben, wie Kinder richtig Zähne putzen, das ist eine Frage, die allen voran Eltern beschäftigt. Doch vielleicht sollte sich auch das eine oder andere Unternehmen überlegen, ob sie im Firmengebäude nicht ebenfalls diese tolle Anleitung aushängt. Warum, weil Mundhyginene eine der wichtigsten Fragen unserer Zeit darstellt. Hier vier Fakten, die aufzeigen, wie eng Zahn- und Mitarbeitergesundheit – im wahrsten sinne des Wortes – miteinander „verzahnt“ sind.

Fakt Nr. 1: Zahngesundheit beugt Rückenschmerzen vor

Kennen Sie CMD? Die Abkürzung steht für „craniomandibuläre Dysfunktion“. Damit ist ein fehlerhaftes Zusammenspiel von Ober- und Unterkiefer gemeint. Diese Erkrankung gilt unter Medizinern inzwischen als eine der Hauptursachen für Rückenschmerzen. Wer des öfteren bei sich Symptome wie nächtliches Zähneknirschen, Kiefer- und Kopfschmerzen oder Ohrgeräusche beobachtet, sollte sich bei einem Zahnarzt auf diese Krankheit hin untersuchen lassen. Denn nur mit gesunden Zähnen kann man effektiv gegen Stress, Rücken & Co vorgehen.

Fakt Nr. 2: Gesunde Zähne sensibilisieren für gesunde Ernährung

Zucker ist einer der gefährlichsten Nahrungsmittel. Jedenfalls, wenn man diesen in rauen Mengen einnimmt. Genauer gesagt handelt es sich beim Zucker, um ein Kohlenhydrat, das im Mund vergärt beziehungsweise die Anhebung Säurepegel anregt, wodurch der Zahnschmelz angegriffen wird. Schlimmstenfalls entsteht dadurch Karies, eine der schmerzhaftesten Zahnerkrankungen. Wer auf gesunde Zähne achtet, wird bereits für das Thema gesunde Ernährung sensibilisiert – und läuft weniger Gefahr an Diabetes respektive damit verbundene Folgeerkrankungen zu leiden.

Fakt Nr. 3: Gesunde Zähne verhelfen zu mehr Selbstbewusstsein

Um bei seinem Gegenüber, zum Beispiel beim Mitarbeiter oder beim Vorgesetzten, Sympathie und Vertrauen aufbauen zu können, bedarf es allen voran Authentizität und Selbstbewusstsein. Beides fällt einem leichter, wenn man über gesunde Zähne verfügt. Ein ehrliches beziehungsweise freundliches Lächeln ist der Türöffner, um seine eigenen Interessen erfolgreich durchsetzen zu können. Wem das gelingt, der empfindet Freude bei seiner Arbeit, beugt dadurch Stress vor und leistet einen Beitrag zur Stärkung seiner psychischen Mitarbeitergesundheit.

Fakt Nr. 4: Starke Zähnen bedeuten ein starkes Immunsystem

Nur die wenigsten Menschen sind sich über die negativen Auswirkungen, die eine Parodontitis* auf ihr Immunsystem besitzt, bewusst. Denn durch eine, aufgrund mangelhafter Zahnhygiene verursachten, Parodontitis gelangen Bakterien leichter in die Blutbahn und lösen dadurch weitere Erkrankungen aus. Nachweislich steigt die Gefahr, an einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall zu erkranken.**

Fazit: Mehr Zahngesundheit bedeutet mehr Mitarbeitergesundheit

Fassen wir also zusammen. Wer, bestenfalls bereits im Kindesalter, in Zahngesundheit investiert, beugt präventiv zahlreichen Erkrankungen vor. Zum Beispiel Rückenschmerzen, die eine große Anzahl an Fehltagen verursachen, oder Herz.Kreislauf-Erkrankungen. Aber auch psychsischen Belastungen wie Stress, Burnout und Depressionen schieben Menschen, die auf gesunde Zähne achten, den Riegel vor. Mit anderen Worten, wer gesunde Zähne hat, leistet erfolgreich einen Beitrag zu seiner (Mitarbeiter-) Gesundheit.

*Eine bakteriell bedingte und langanhaltende Entzündung des Zahnhalteapparates (Anm. d. Red.).

**Vgl. www.ndr.de.: „Parodontitis – Gefahr für Herz und Gehirn“, zuletzt abgerufen am 01.02.2017 unter folgendem Kurzlink (Copy & Paste): bit.ly/2jYZzXR

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