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Psyche

Zu viel Freude schädigt Herz

Stress, das heißt, „außergewöhnliche körperliche oder psychische Belastungen waren schon vor Urzeiten Teil des menschlichen Lebens,“ betont Dr. med. Herbert Renz-Polster in seinem Fachbeitrag zum Thema „Positiver und negativer Stress“, nachzulesen auf www.apotheken.de, der Internetpräsenz des Netzwerks Deutscher Apotheker. Außergewöhnliche Belastungen wirken sich allerdings nur dann positiv aus, wenn sie kurzfristig auftreten. Anders sieht es bei langanhaltenden Stressituationen aus: die können unserer Gesundheit erheblichen Schaden zufügen. Jetzt haben Forscher des Universitätsspitals Zürich herausgefunden, dass auch durch Freude ausgelöster emotionaler Stress unser Herz-Kreislauf-System schädigt.

Stress auch in Zeiten der Freude ein Problem

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Stress kann auch in Zeiten der Freude eine Gefahr für uns sein. (Bild: Ryan McGuire / gratisography.com)

Stress, der zu Brustschmerzen und Atemlosigkeit führt, kann auch in Augenblicken des Glücks und nicht nur bei Ärger, Trauer und Angst auftreten – und schädigt in der Folge das Herz. Wie die Schweizer Wissenschaftler im „European Heart Journal“ berichten, gehen sie davon aus, dass rund einer von 20 Fällen durch Freude verursacht wird.

Normalerweise ist eine Erkrankung nur temporär und den Betroffenen geht es danach wieder gut. Die Forscher analysierten die Daten von 1.750 Patienten. Herzprobleme können zum Beispiel auch durch eine Geburtstagsfeier, die Hochzeit des Sohnes, das Treffen eines Freundes nach 50 Jahren, das Großmutter werden, den Sieg des Lieblingsvereins oder das Knacken eines Jackpots im Casino verursacht werden.

Frauen nach der Menopause stärker betroffen

Die Experten haben noch Ergebnisse von CT-Scans miteinbezogen. Diese zeigten an, dass bei einer anderen Krankheit kein Befund vorliegt. Die Studienergebnisse legen auch nahe, dass Frauen nach der Menopause stärker betroffen sind. Laut Fachfrau Jelena Ghadri ist damit nachgewiesen, dass es sich bei einer Stress-Kardiomyopathie um mehr als nur um ein Gebrochenes-Herz-Syndrom handelt. Der Medizinerin nach können sowohl traurige als auch glückliche Ereignisse eine ähnlich negative Auswirkung auf das Herz haben.

Mit Text und Informationsmaterial der europäischen Nachrichtenagentur pressetext.com (pte20160303014).

1 Kommentar

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