CSR auf dem Prüfstand – KMUs kann sanfter Druck nicht schaden

Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland sind auf hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter angewiesen. Da ist ist es nur konsequent, dass sie versuchen, sich in Sachen Corporate Social Responsibility (CSR) besonders stark hervorzuheben. Dennoch schneiden im internationalen Vergleich beim Thema gesellschaftliche Verantwortung in Unternehmen relativ schlecht ab.

468 Unternehmen aus elf Ländern untersucht

Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie der Leuphana Universität Lüneburg. Der sogenannte „Corporate Sustainability Baromenter“ basiert auf der Betrachtung von insgesamt 468 Unternehmen in elf Ländern. Die aus IMPACT, das bislang europaweit größte Forschungsprojekt zum Thema CSR, nun veröffentlichen Unternehmenstatements scheinen die Untersuchungsergebnisse der Lüneburger Wissenschaftler zu bestätigen. Für die Durchführung von IMPACT zeichnet sich das Öko-Instituts in Darmstatdt, verantwortlich.

Deutsche Unternehmen nehmen (noch) keine Vorreiterrolle ein

Beide Untersuchungen bescheinigen den deutschen Unternehmen im internationalen Vergleich, weder bei einzelnen ökologischen und sozialen Themen noch bei der Integration dieser Themen in die Firmenphilosophie, eine Vorreiterrolle. Dennoch scheint man in den Managementetagen verstanden zu haben, dass sich das in naher Zukunft ändern muss: Immer mehr Unternehmen werben mit Betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM), flexiblen Arbeitszeiten, guten sozialen Standards und einer glaubwürdigen Nachhaltigkeitsphilosophie um Mitarbeiter.

Damit allein ist es aber beim Thema CSR allerdings nicht getan. Um Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung authentisch und glaubwürdig ins Unternehmensleitbild zu integrieren, ist ein Prozess notwendig, so die zentrale Aussage der Studien.


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(cs)

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