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CSR-Preis 2013: Bundesregierung präsentierte Best-Practice-Beispiele

Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Unternehmen, Politik und Zivilgesellschaft diskutierten auf dem gesteren statt gefundenen Praxis-Tag des CSR-Preises der Bundesregierung über verantwortungsvolles Unternehmenshandeln. Viele gute Unternehmensbeispiele boten den Gästen eine Lernplattform und gaben konkrete Einblicke in die praktische Umsetzung von CSR.

Wem nutzt CSR? Praxis-Tag gab Antworten

CSR-Preis der Bundesregierung 2013

„Voneinander lernen – Verantwortungsvolle Unternehmen auf Erfolgskurs“, Leitfaden zum CSR-Preis 2013 (Quelle: BMAS).

Es wurden Erfahrungen und Erkenntnisse aus der ersten Wettbewerbsrunde ausgetauscht und die weitere Entwicklung des CSR-Preises der Bundesregierung skizziert. Zahlreiche CSR-Expertinnen und -Experten aus Unternehmen beleuchteten mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Methodikpartner sowie Jury-Mitgliedern des CSR-Preises der Bundesregierung, wem verantwortliches Unternehmenshandeln (Corporate Social Responsibility, kurz: CSR) nutzt, wie man die Wirkung von Engagement misst und welche Themen wirklich wichtig sind.

Verantwortungsvolle Unternehmen auf Erfolgskurs

In fünf Workshops erörterten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Erfolgskriterien für die Aktionsfelder „Unternehmensführung“, „Markt“, „Arbeitsplatz“, „Umwelt“ sowie Schlüsselfaktoren für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Neben fachlichen Einleitungsvorträgen wurden in den Workshops jeweils zwei vorbildliche Praxisbeispiele präsentiert und zur Diskussion gestellt. Für einen lebendigen Austausch sorgte auch der „Markplatz“: An Ständen stellten zehn Unternehmen in Kurzvorträgen interessierten Besucherinnen und Besuchern beispielhafte CSR-Maßnahmen vor.

Gerd Hoofe, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales und Vorsitzender der Jury, eröffnete den Praxis-Tag mit einem Einblick in die CSR-Strategie der Bundesregierung:

„Die Bundesregierung wird auch weiterhin verantwortungsvolles Handeln der Wirtschaft fordern und fördern. Von Nachhaltigkeit profitieren nicht nur die Unternehmen, sondern die gesamte Gesellschaft. Der CSR-Preis der Bundesregierung wirft einen Scheinwerferkegel auf gute und nachahmenswerte Beispiele. Das große Interesse am Praxis-Tag und die Vielzahl an Bewerbungen – gerade von kleinen Unternehmen – zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Zeitgleich mit dem Praxis-Tag wurde der Leitfaden zum CSR-Preis der Bundesregierung 2013 veröffentlicht. Die Publikation mit dem Titel „Voneinander lernen – Verantwortungsvolle Unternehmen auf Erfolgskurs“ (PDF, 141kb) beinhaltet Hintergründe zum Wettbewerb und zur Methodik des Preises. In der Broschüre finden sich zudem detaillierte Beschreibungen der Aktionsfelder des Wettbewerbs sowie zahlreiche Praxisbeispiele verantwortungsvoller Unternehmensführung der nominierten Unternehmen 2013.

(Bundesministerium für Arbeit und Soziales, BMAS)

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Über den CSR-Preis der Bundesregierung:

Der CSR-Preis der Bundesregierung wurde 2013 erstmalig vergeben. Ausgezeichnet werden vorbildliche und innovative Unternehmen, die sich auf den Weg gemacht haben, ihre gesamte Geschäftstätigkeit sozial, ökologisch und ökonomisch verträglich zu gestalten. Am 6. Januar 2014 startet die nächste Wettbewerbsrunde. Bis zum 22. Februar 2014 können sich Unternehmen wieder in vier Größenkategorien um den CSR-Preis der Bundesregierung bewerben. Die fünf bestplatzierten Unternehmen jeder Kategorie werden nominiert. Für sie schließt sich eine Stakeholder-Befragung an: Die Selbsteinschätzungen der Unternehmen werden um Interviews mit unabhängigen gesellschaftlichen Akteuren ergänzt. Über die Nominierten sowie die Preisträgerinnen und Preisträger entscheidet eine Experten-Jury des Nationalen CSR-Forums. Die Preisverleihung des CSR-Preises der Bundesregierung 2014 findet am 17. September 2014 statt.

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