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Demografische Alterung: BMBF setzt auf innovative Medizintechnik

Mag das Wissenschaftsjahr 2013, dem „Die demografische Chance“ gewidmet war auch vorbei sein… das Thema selbst ist angesichts der zu vermutenden Entwicklung der Altersstruktur für die deutsche Bevölkerung weiterhin hoch aktuell. Aus diesem Grund wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den von ihm und seinen Partnern initiierten internationalen Strategieprozess „Innovationen in der Medizintechnik“ weiter fortsetzen.

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Experten gehen von einer Alterung der Bevölkerung aus (Bild: Petra Bork / pixelio.de).

So rechnet unter anderem das Beratungsunternehmen Steria Mummert, dass – aufgrund der demografischen Alterung – sich die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland bis zum Jahr 2050 fast verdoppeln wird.

Da ältere Personen statistisch häufiger erkranken als jüngere, gehen die Gesundheitsexperten von Steria von einer steigenden Anzahl der chronischen Krankheiten, wie zum Beispiel Diabetis, aus. Damit wird folgerichtig auch die Anzahl der Klinikaufenthalte steigen.

Für die Versorgung werden etwa zwei Millionen Pflegekräfte und weiteres Krankenhauspersonal benötigt. Doch bereits jetzt geben drei von fünf befragten Entscheidern aus der Gesundheitsbranche an, dass sie Schwierigkeiten bei der Besetzung von Nachwuchsstellen haben. Zusätzlich sieht eine Mehrheit dieser Entscheider auch bei ihren erfahrenen Fachkräften Probleme.

Entlastung dank innovativer Medizintechnik?

So sehen zahlreiche Gesundheitsexperten aus Politik und Wirtschaft, wie zum Beispiel das BMBF, gerade in Innovationen der Medizintechnik, etwa aus den Bereichen Medical Homecare, Medizintechnik, Rehatechnik und Mobilitätserhalt, einen wesentlichen Beitrag zur Optimierung der Patientenversorgung und somit ein erhebliches Entlastungspotenzial. Aus diesem Grund beschlossen verschiedene Vertreter zuständiger Bundesministerien und Verbände, dass der bereits 2011 begonnene internationale Strategieprozess „Innovationen in der Medizintechnik“ weiter fortgesetzt wird.

(cs)

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