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Kongresse

Neue Technologien – die Gesellschaft immer im Blick

Autonome Fahrzeuge, lautlose Kommunikation und automatische, simultane Übersetzung: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) entwickeln Innovationen, die im Alltag unterstützen und die Lebensqualität erhöhen. Die Bedeutung für und die Auswirkungen auf die Gesellschaft behalten sie dabei stets im Blick: Die Forschung rund um den Themenkomplex Mensch und Technik stand im Mittelpunkt des fünften KIT-Jahresempfangs, der gestern Abend in der Gartenhalle des Karlsruher Kongresszentrums stattfand.

KIT, Karlsruher Institut für Technologie, Holger Hanselka

Der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka (Foto: © Sandra Göttisheim)

„Idealerweise dienen neue Technologien der Gesellschaft und ermöglichen ein immer besseres Leben“, sagte der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka bei der Veranstaltung. „Die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Technik sind aber längst sehr komplex geworden. Um die gesellschaftlichen Fragestellungen möglichst gut zu lösen, brauchen wir in der Wissenschaft die Zusammenarbeit erstklassiger Forscherinnen und Forscher aus den unterschiedlichsten Disziplinen. Unser erklärtes Ziel ist es, unsere Forschungsstärken, beispielsweise im Themenfeld Energie, Mobilität sowie Informations- und Kommunikationstechnologien zu fokussieren und geschickt zu kombinieren, gerade mit Blick auf die Energiewende. Auch in anderen Bereichen wie etwa der Umweltforschung werden wir unser Forschungsprofil noch weiter schärfen.“

Zudem sei es heute wichtiger denn je, die Konsequenzen der technologischen Entwicklungen für die Gesellschaft zu betrachten. Das KIT-Zentrum Mensch und Technik, in dem 420 Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen von den Ingenieur- über die Natur- bis hin zu den Geisteswissenschaften ihre Kompetenzen bündeln, stelle sich wichtigen Zukunftsfragen, betont Hanselka. „Nur so lassen sich die Herausforderungen meistern.“

Für das KIT hat das Präsidium einen 10-Punkte-Plan formuliert: Erster Schritt war die Umsetzung einer klaren Organisationsstruktur für das gesamte KIT als Baustein der strategischen Weiterentwicklung. Auch die forschungsorientierte Lehre an allen KIT-Standorten werde noch weiter an Bedeutung gewinnen, sagte Hanselka. „Das KIT für den internationalen Wettbewerb optimal aufzustellen, wird ein strategisches Element sein.“

Seite 2: Sind Roboter in der Altenpflege hilfreich – oder unmenschlich?

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