Online-Apotheken stoßen beim Kunden zunehmend auf Akzeptanz

Pillen

Schon seit einigen Jahren vermelden Experten und Medien einen Anstieg im Versand von rezeptfreien Medikamenten aus dem Internet. Inzwischen kauft fast jeder dritte Internet-Nutzer auch seine Medikamente im Internet ein.

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Mehr als 16 Millionen Bundesbürger haben bereits frei verkäufliche und verschreibungspflichtige Medikamente im Internet bestellt (Bild: Jörg Kleinschmidt / pixelio.de).

Das macht mehr als 16 Millionen Bundesbürger, die frei verkäufliche, aber auch verschreibungspflichtige Medikamente im Internet bestellt haben. Denn auch Letzteres ist inzwischen möglich: Wer sein Rezept einscannt und der Apotheke via Mail zukommen lässt, der kann ebenfalls rezeptpflichtige Medikamente per Post erhalten.

Für wen das Internet kein Neuland ist, wer also schon öfter bei Amazon gekauft oder bei Zalando bestellt hat, der hat sich oft auch schon an einem Kauf in einer Internet-Apotheke versucht. Vorteile bieten diese besonders für Arbeitnehmer und ältere Menschen, da man weder das Haus verlassen noch auf Arbeitszeiten Rücksicht nehmen muss.

Mehr als 3.000 Versandapotheken sind in Deutschland registriert

Rezeptfreie Medikamente sind bei Online-Apotheken in der Regel günstiger als bei gewöhnlichen Apotheken. Rezeptpflichtige Medikamente dürfen laut Gesetz seit 2012 nicht mehr mit Rabatt angeboten werden. Präsenz-Apotheken zahlen allerdings meist höhere Fixkosten, da sie Filialen unterhalten müssen. Der Versand eines Medikaments dauert in der Regel drei Tage. Wer im Ausland bestellt, muss mit einer längeren Wartezeit rechnen. Dass das Geschäft gut läuft, beweist neben der großen Zahl an Kunden auch diese Zahl: In Deutschland gibt es momentan 3.000 registrierte Versandapotheken. Eine übersichtliche Liste findet sich hier im PDF-Format: https://versandapotheken.dimdi.de/pdfs/var-ort.pdf.

Das Umsatzwachstum spricht für eine große Akzeptanz von Online-Apotheken bei der deutschen Bevölkerung. Immer mehr Menschen verlieren ihre Angst vor eventuellen Risiken und vertrauen den eigenen Kenntnissen in den Weiten des Internets. Online-Apotheken wie Medipolis weisen zum Beispiel gleich auf der Startseite mit dem Logo des Apothekerverbands und einem Trusted Shop Siegel auf ihre Seriosität hin. Trotzdem lohnt es sich natürlich immer auf Nummer sicher zu gehen. Das beinhaltet eine Überprüfung des Impressums der Online-Apotheke, die Suche nach eventuellen Sicherheitslogos und natürlich auch die Tatsache, dass seriöse Apotheken bei rezeptpflichtigen Medikamenten nach einem Rezept verlangen.

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