Dem Gedächtnis auf die Sprünge helfen – mit Ginkgo

Immer mehr Menschen fühlen sich heutzutage müde und schlapp. Besonders im Büro ist dies unangenehm und schränkt die Leistungsfähigkeit ein. Als natürliches Mittel zur Stärkung des Wohlbefindens und der Konzentration gilt Ginkgo. In Japan und China kennt man schon seit vielen Jahrhunderten die positive Wirkung von Ginkgo bzw. Ginkyo.

Bäume dieser Art werden Hunderte von Jahren alt, brauchen aber auch 20 bis 30 Jahre um ihre Geschlechtsreife zu erreichen und Samen auszubilden. So gibt es männliche und weibliche Bäume, deren Blüten sich zur Vermehrung zusammenfinden müssen. Glücklicherweise sind Ginkgo-Bäume sehr widerstandsfähig und können gut und gerne mehrere hundert Jahre alt werden. In jungen Jahren einmal mit Frost konfrontiert worden, macht auch dieser den Bäumen nichts aus.

Chinesen und Japaner glauben fest an die positive Wirkung dieses erstaunlichen Baumes. Zur Schönheitspflege, aber vor allem als Heilpflanze werden sowohl die Samen als auch Blätter und Rinde verwendet. Sie sollen gegen Asthma, Bronchitis, Kreislaufstörungen, Hautkrankheiten, Inkontinenz und sogar Angstzustände helfen. Viele glauben auch an ihre Wirkung bei Konzentrationsschwächen und Gedächtnisstörungen.

Dem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen und die Konzentration zu fördern, kann auch im Unternehmensalltag sinnvoll sein. Wer sich am Nachmittag müde und abgeschlagen fühlt, aber noch lange keinen Feierabend hat, der sollte es einmal mit stärkenden Ginkgo-Präparaten versuchen. Besser als die fünfte Tasse Kaffee ist es allemal. Allerdings werden bei uns in der Regel Ginkgo-Extrakte verwendet, die in über 20 Verfahrensschritten aus den getrockneten Ginkgoblättern gewonnen werden. Sie enthalten aber dieselben einmaligen Flavonoide und Bilobalide wie frischer Ginkgo.

Das in den erhältlichen Präparaten Extrakte verwendet werden, hat vor allem zwei Gründe: Zum einen sind die wertvollen Inhaltsstoffe der Pflanze nur schwer wasserlöslich und könnten so, beispielsweise als Tee nur unzureichend verwertet werden. Zum anderen können unerwünschte Inhaltsstoffe, die eventuell Allergien oder Unwohlsein hervorrufen würden, herausgefiltert werden. So bleibt dank der Verwendung von Extrakten nur die positive Wirkung erhalten. Diese setzt allerdings erst bei der Einnahme über einen längeren Zeitpunkt ein. Mindestens acht Wochen sollten Interessierte dem jeweiligen Präparat schon geben, um eine deutliche Veränderung zu bemerken. Da Ginkgo blutverdünnend wirkt, sollte die Einnahme auch rezeptfreier Mittel sicherheitshalber mit dem Arzt abgesprochen werden. Ist diesbezüglich alles geklärt, steht einem fitteren und konzentrierteren Arbeiten nichts mehr entgegen.

HCC Redaktion

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