Leistungskräfte aktivieren – Interview mit Feinstoffpraxis Steglitz

Leistungskräfte aktivieren – Interview mit Feinstoffpraxis Steglitz

Die Feinstoffpraxis Steglitz in Berlin hat zum Ziel, die Lebenskraft wieder zu aktivieren, so dass sie sich neu entfalten kann. Verschiedene Anwendungen, Kursreihen und Beratungen sollen die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit unterstützen, bei Stress, Überlastung und Erschöpfung helfen und somit innere Ruhe und Ausgeglichenheit ermöglichen.

Leistungskräfte aktivieren – Interview mit Feinstoffpraxis Steglitz
Jörg-Christoph Lüttgau / Feinstoffpraxis Steglitz

Ganz im Sinne der Göthertschen Methode® werden Verletzungen und Blockaden in den Feinstoffkörpern behandelt, die um den physischen Körper bestehen und sich in Problemen oder unangenehmen Empfindungen ausdrücken können.

Als einer der Aussteller auf der ersten Fachmesse HUMAN CAPITAL CARE im Oktober 2012 stellt die Feinstoffpraxis Steglitz im Interview mit dem HCC-Magazin ihre Methoden und Angebote näher vor.

Bitte stellen Sie Ihr Unternehmen kurz vor.

Der Mensch ist mehr als Haut und Knochen. Antworten auf die Frage nach diesem „mehr“ sind seit der Antike nachweisbar. Von Ronald Göthert wurde die Göthertsche Methode® entwickelt, um die Erkenntnisse jahrzehntelanger Forschungsarbeit unmittelbar lebenspraktisch anzuwenden:

Feinstoffkörper umgeben unseren physischen Körper wie eine Art Hülle. Wenn diese Hülle „intakt“ ist, fühlen wir uns wohl, sind zuversichtlich und leistungsfähig. Doch durch die Anforderungen des modernen Lebens und durch die Vernachlässigung der feinstofflichen Gegebenheiten ist dies bei vielen Menschen gerade in stressigen Berufen nur eingeschränkt der Fall.

Leistungskräfte aktivieren – Interview mit Feinstoffpraxis Steglitz
Dr. Michael Münkle / Feinstoffpraxis Köln-Ehrenfeld

In Feinstoffpraxen unterstützen Persönlichkeiten, die in den Feinstoffberufen arbeiten, Menschen z.B. in beruflichen oder persönlichen Krisen, bei Erschöpfungszuständen oder zur Vorbereitung auf besondere Herausforderungen, etwa bei öffentlichen Auftritten oder vor Prüfungen.

Nach vielen positiven Erfahrungen bei individuellen beruflichen Krisen wurde das Programm Aktiv & Vital direkt für die Anwendung in sozialen Einrichtungen und Unternehmen entwickelt. In der Feinstoffpraxis Steglitz haben Dagmar Lüttgau und Jörg-Christoph Lüttgau sich dieses Programm mit als Arbeitsschwerpunkt gewählt, ähnlich wie Dr. Michael Münkle in der Feinstoffpraxis Köln-Ehrenfeld. Herr Lüttgau hält sich beruflich häufig in Süddeutschland auf, in vielen Städten Deutschlands finden sich weitere Feinstoffpraxen.


Welche Programme oder Produkte bieten Sie für das betriebliche Gesundheitsmanagement an und was davon haben Sie auf der Messe HUMAN CAPITAL CARE ausgestellt?

Angeboten wird das Programm „Aktiv & Vital“, welches die natürlichen Leistungskräfte aktiviert und der Überlastung vorbeugt. Es kombiniert finewell Vital®-Anwendungen und Seminare.

Für eine finewell Vital®-Anwendung liegen die Menschen entspannt auf einer Liege. Ohne physische Berührung werden die natürlichen Ordnungsprinzipien der Feinstoffkörper unterstützt. Blockaden im Feinstoffkörper lösen sich. Dadurch wird die Widerstandskraft gegen Stress gestärkt, das eigene Leben kommt wieder mehr zum Ausdruck. Erlebt werden finewell Vital®-Anwendungen wie ein Kurzurlaub.

Durch die Seminare wird das Verständnis für die Faktoren, die das eigene Wohlbefinden und die Sensibilität für die eigenen Bedürfnisse beeinflussen, verbessert. Das Ziel ist, vor allem im beruflichen Tagesstress deutlicher mitzubekommen, was dem Wohlergehen des Feinstoffkörpers schadet und uns deshalb Kraft kostet. Und zu verstehen und zu erleben, was ihm nützt und uns deshalb mehr Energie gibt.

Leistungskräfte aktivieren – Interview mit Feinstoffpraxis Steglitz
Messestand auf der HUMAN CAPITAL CARE. Bild: Feinstoffpraxis Steglitz

Wie sehen Ihre Gesundheitskonzepte aus? Wie arbeiten Sie mit den Unternehmen zusammen?

Die Anwendungen können in den Firmen stattfinden, wenn ein ruhiger Raum dafür zur Verfügung steht. Eine Feinstoffpraktikerin bzw. ein Feinstoffpraktiker kommt in den Betrieb und täglich können bis zu 5 Anwendungen von einer Stunde durchgeführt werden. Die Seminare können in den Unternehmen, in der Feinstoffpraxis oder auch in Hotels durchgeführt werden. Neben den In-house-Veranstaltungen werden externe Seminare angeboten, zu denen Mitarbeiter von verschiedenen Firmen Ihre Mitarbeiter schicken können. Außerdem können spezielle Seminare / Workshops für Führungskräfte angeboten werden.

Wichtig ist uns vor allem die Nachhaltigkeit des Konzeptes: In einem ersten Seminarblock werden Grundlagen gelegt. In einer Zwischenphase erhalten die Mitarbeiter eine wiederholte individuelle Unterstützung durch die finewell Vital®-Anwendungen und sammeln Erfahrungen mit den neuen Konzepten im täglichen Berufsleben. In einem weiteren Seminarblock werden diese Erfahrungen aufgearbeitet und vertieft. Zur Unterstützung der Nachhaltigkeit wird ein Refresher-Seminar nach 6 – 9 Monaten empfohlen. Das Programm ist flexibel, so dass es an die individuellen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden kann.

An wen richtet sich Ihr Angebot im Besonderen?

Letztlich eignet sich das Programm für soziale Einrichtungen und für Unternehmen der verschiedensten Sparten, denn die Grundprobleme der Mitarbeiter sind ähnlich. Besonders offensichtlich ist die Belastung der Mitarbeiter in sozialen Einrichtungen und Pflegeheimen. Daher stehen diese zurzeit im Zentrum unserer Aufmerksamkeit.

Wie stark ist das Bewusstsein für Gesundheit in den Unternehmen allgemein bereits ausgeprägt?

Sagen wir mal so: Es wächst. Mit dem demografischen Wandel wird es noch weiter zunehmen. Immer mehr Leitern von Pflegeheimen wird klar, dass es in Zukunft einen großen Mangel an qualifizierten Pflegekräften geben wird. Man kann es sich einfach nicht mehr leisten, gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter durch einen hohen Krankenstand vorübergehend oder durch Fluktuation ganz zu verlieren. Insbesondere deshalb, weil Pflegeeinrichtungen verpflichtet sind, bis zu einem bestimmten Stellenschlüssel mit qualifizierten Fachkräften zu arbeiten.

Wie schätzen Sie die aktuelle Marktentwicklung in Ihrem Bereich allgemein ein und woran machen Sie das fest?

In den bisherigen Gesprächen mit Persönlichkeiten in der Pflegedienstleitung oder in der Einrichtungsleitung zeigt sich überwiegend ein klares Bewusstsein für die besonderen Belastungen, denen die Mitarbeiter ausgesetzt sind. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen lassen sich häufig nicht ändern, so dass es vor allem darum geht, die Ressourcen der Mitarbeiter zu schonen und zu unterstützen. Dafür gehen jetzt schon viele Einrichtungen alternative Wege, z.B. durch das Angebot von Yoga-Kursen, Entspannungsübungen usw.

Der Markt scheint sich zunehmend dynamisch zu entwickeln, auch wenn unser Angebot noch so neu ist, dass wir zunächst einmal Aufklärung leisten müssen. Erstaunlich viele soziale Einrichtungen und Firmen sind aber auf der Suche nach neuen Lösungen und dankbar für Lösungsvorschläge. Sicher werden wir in Kürze die ersten Erfolgsberichte veröffentlichen können.

Was denken Sie, werden die bestimmenden Themen der näheren Zukunft in diesem Bereich sein?

Prävention in jeder Form wird gegenüber der Krankheitsbehandlung zunehmen. Das Verständnis für die Zusammenhänge von Einstellungen (attitudes) und Gesundheit wird zunehmen. Eigenverantwortung des Einzelnen und Förderung der Gesundheit durch die Unternehmen werden aus dem Entweder / Oder zu einem kreativen Sowohl / Als auch kommen, weil das jetzige Gesundheitssystem einfach nicht mehr bezahlbar wird. Die Menschen ändern sich und die Unternehmen werden sich diesen Veränderungen anpassen.

Dabei wird es vor allem auch darum gehen, neue Wege und ein tieferes Verständnis der Lebenszusammenhänge zu erschließen. Dazu kann das Programm Aktiv & Vital als praktische Anwendung der Göthertschen Methode® einen wichtigen Beitrag leisten.

Dazu kommen wir gerne in die verschiedenen sozialen Einrichtungen oder Betriebe und stellen unser Konzept vor.

Vielen Dank für das Gespräch!

Das Interview führte Oliver Foitzik (Mit-Herausgeber, HCC-Magazin)

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