Markterfolge: es braucht mehr als Qualität

Stellen Sie sich vor ein Unternehmen entwickelt ein wirksames Produkt gegen Haarausfall. Berechtigte Hoffnung für über 30 Millionen Männer, die Berichterstattungen zufolge, davon betroffen sind. Und jetzt stellen Sie sich weiter vor, dass keiner von ihnen das Produkt kaufen wird.

Die Folge …

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Stellen Sie sich vor es gebe ein Mittel gegen Haarausfall und keiner kaufts (Bild: Kurt Michel / pixelio.de).

… wäre  offensichtlich. Das Unternehmen, welches viel Zeit und Geld in die Forschung investiert hätte, wäre innerhalb kürzester Zeit vollkommen pleite. Bleiben sie doch auf ihrem Medikameent, das sich verkaufen müsste wie die berühmt-berüchtige warme Semmel, sitzen. Ein rein fiktives Beispiel, zugegeben. Dennoch fragen sich viele Unternehmen, die auf dem Gesundheitsmarkt agieren, warum sich ihr Produkt oder Dienstleistung nicht so gut verkauft wie das der Konkurrenz. Und das, obwohl es durch höhrer Qualität oder einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnisauszeichnet.

Die Ursachen …

… mögen daran liegen, dass man auf einen Punkt nicht ganz so viel Wert legt wie die Konkurrenz, der aber (fast) genauso entscheidend ist wie die Innovation selbst. Gemeint ist die Vermarktung. Dabei geht es nicht lediglich um Werbung via Zeitung, Fernsehen und Runkfunk, Internet oder neuerdings auch Social Media, sondern darum, das Produkt als Marke nach außen zu kommunizieren.

Qualität allein genügt nicht

Ein Beispiel aus der Automobilindustrie zeigt, was damit gemeint ist. Die Branche insgesamt hat seit Jahren mit Absatzrückgängen zu kämpfen. Das liegt unter anderem an gesellschaftlichen Veränderungen. Etwa was die Gewohnheiten in Bezug auf räumliche Mobilität und dem Auto als Statussymbol betrifft. Eine Ausnahme ist Audi. Ihre Produkte mit den vier Ringen aus Ingolstadt erfreuen sich weiterhin steigender Beliebtheit. Aber warum? Ist der Opel etwa schlechter, verbraucht er zum Beispiel mehr Benzin oder muss dauernd in die Werkstatt? Testergebnisse, veröffentlicht in unterschiedlichen Autozeitungen, lassen das nicht vermuten. Die Kunst der Ingolstädter liegt darin, dass sie es geschafft haben, dass Autofahrer Produkte wie den Audi A4 als Marken wahrnehmen, die mit Begriffen wie Dynamik, Sportlichkeit, Eleganz und Effizienz gleichzusetzen sind. Etwas, was man den Autos aus Rüsselsheim nicht unterstellt.

Gleiches gilt auf dem Gesundheitsmarkt

Auch Unternehmen aus der Pharma- und Gesundheitsbranche haben diese Aufgabe zu meistern. Sie müssen bei einer klar definierten Zielgruppe eine klar definierte Wirkung erzielen. Eine besondere Herausforderung, wenn es sich etwa um die Vermarktung einer Wund- und Heilsalbe handelt. Hier sind kreative und erfahren Köpfe gefragt, die bei Agenturen wie Schwarz & Bold zu finden sind und sich auf die speziellen Produkte und Dienstleistungen dieser Branche spezialisiert haben.


HCC Redaktion

... schreibt über alle möglichen Themen rund um Mitarbeitergesundheit und Personal. Wichtige Schwerpunkte liegen auf der Arbeitsplatzgestaltung, Psyche, Ernährung, Bewegung und weiteren Einflussfaktoren nachhaltiger Gesundheitsprävention. Neben Fachartikeln und Tipps & Tricks-Beiträgen werden Interviews mit einschlägigen Persönlichkeiten zu BGM, BGF und mehr veröffentlicht.

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