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Arbeitsplatzgestaltung / Tipps & Tricks

Rückenprobleme am Schreibtisch: Präventionstipps für das Management und Mitarbeiter

Langes Sitzen, falsch eingestellte Bürotische beziehungsweise -stühle, ungünstig angeordnete Arbeitsmittel… Die Auslöser für Rückenschmerzen, einer der am weitesten verbreiteten Begleiterscheinungen von Schreibtischarbeit, sind zahlreich.

Vermeidbares Berufsrisiko

Raus aus dem Bett bei Rückenschmerzen: Mehr Bewegung und Stressabbau

Wer im Büro arbeitet, sollte daher jede Gelegenheit nutzen, um aufzustehen, etwa beim Telefonieren. (Foto: Präventionskampagne Dein Rücken / Stephan Floß)

Rückenschmerzen sind aber kein Berufsrisiko, mit dem man sich einfach abfinden muss: Körperliche Entlastung lässt sich unter anderem durch Veränderungen in der Arbeitsorganisation und eine ergonomisch günstige Einrichtung des Arbeitsplatzes erreichen.

Präventionstipps für Management und Verwaltung

Verwenden Sie moderne Bürostühle und nutzen Sie deren Einstellmöglichkeiten. Sie lassen sich nicht nur an die Größe und das Gewicht des Nutzers anpassen, sondern reagieren federnd auf Bewegungen und unterstützen variable Sitzhaltungen. Die Armlehnen sollten individuell in Höhe und Winkel verstellbar sein, die Rückenlehne bis unter die Schulterblätter reichen, flexibel sein und die natürliche Wirbelsäulenkrümmung unterstützen (Lordosenstütze).

Auch höhenverstellbare Schreibtische und Fußstützen können zu einer rückenfreundlichen Arbeitshaltung beitragen. Die Schreibtischarbeitsfläche sollte ausreichend groß sein, das heißt bei Computerarbeitsplätzen mindestens 1,60 Meter breit und 80 Zentimeter tief, und der Abstand zwischen Bildschirm und Benutzer nicht unter 50 Zentimetern liegen.

Ein weiterer Faktor für gesundes Arbeiten am Schreibtisch ist die richtige Anordnung von Bildschirm, Tastatur und Maus, Vorlagen und anderen Arbeitsmitteln. Häufig benutzte Dinge sollten möglichst zentral im Blickfeld und im Greifraum des Benutzers liegen.

Achten Sie auf regelmäßige Bewegung am Arbeitsplatz

Die Sitzposition sollte immer wieder verändert werden, und manches lässt sich auch im Stehen erledigen – zum Beispiel das Telefonieren. Statt hausinterner Telefonate empfehlen sich oft auch ein kurzer Gang und ein persönliches Gespräch. Rückenfreundlich ist es außerdem, das Büro so einzurichten, dass man für manche Tätigkeiten aufstehen und ein paar Schritte gehen muss.

(Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, BGW)

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Weiterführende Links und Informationen:

Weitere Informationen und Tipps zur Prävention von Rückenbeschwerden finden Sie auf der Internetpräsenz der Präventionskampagne „Denk an mich, dein Rücken“.

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