Stress am Arbeitsplatz: Jeder Vierte ist belastet

Stress am Arbeitsplatz

Stress am Arbeitsplatz verspürt jeder Mitarbeiter ab und zu. Egal in welcher Branche er tätig ist. Eine andere Qualität gewinnt das Thema jedoch, wenn es zu einem Dauerzustand man beziehungsweise aufgrund ständiger Überforderung irgendwann an einem Burnout oder einer Depression erkrankt. Eine aktuelle Studie welche Berufsgruppen besonders gefährdet sind.

Arbeitgeber müssen etwas gegen Stress am Arbeitsplatz unternehmen

Stress am Arbeitsplatz
Stress am Arbeitsplatz erlebt jeder hin und wieder. Für ein Viertel der deutschen Arbeitnehmer ist das allerdings ein Dauerzustand. (Bild: Chris Davis / unsplash.com)

Nicht erst seit gestern ist psychische Gesundheit wichtiges BGM-Thema. Stress am Arbeitsplatz, und zwar in einem gesundheitsgefährdenden Ausmaß, gehört inzwischen für ein Viertel der Arbeitnehmer in Deutschland zum Berufsalltag. Negative Auswirkungen auf die eigene berufliche Leistungsfähigkeit inklusive. Hohe psychische Belastungen aufgrund der Arbeit erlebt mehr als ein Viertel der Beschäftigten (28 Prozent). Über arbeitsbedingte größere körperliche Beschwerden, wie zum Beispiel Rückenschmerzen, klagt mehr als jeder Fünfte (21 Prozent). Diese Zahlen entstammen dem aktuellen „Great Place to Work® Gesundheitsindex 2015“, der anlässlich Europas größter Personalfachmesse, der Zukunft Personal, der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Die Zahlen zeigen deutlich, dass auch Arbeitgeber etwas gegen den zunehmenden Stress am Arbeitsplatz unternehmen müssen.

Weiblich, 50 Plus, in Teilzeit und fleißig – diese Berufsgruppen sind gefährdet

Über den gestressten Kollegen von heute lässt sich laut Studie ein relativ klares Profil erstellen. Überdurchschnittlich stark gefährdet sind weibliche und ältere Arbeitnehmer, Teilzeitarbeitskräfte und Personen, die regelmäßig mehr als fünf Überstunden pro Woche leisten. Ein besonders hohes Belastungsmaß zeigen die Branchen Handel, Verkehr und Gastronomie sowie das Gesundheits- und Sozialwesen. Entscheidenden Einfluss auf das Maß der gesundheitlichen Belastung beziehungsweise von Stress am Arbeitsplatz hat zudem die Qualität der Arbeitsbeziehungen, das heißt die Beziehung zu den Vorgesetzten und Kollegen, sowie die Arbeitsbedingungen. Darunter fallen Ergonomie am Arbeitsplatz, Schichtarbeit, Regelungen bei Überstunden, aber auch Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf beziehungsweise Work Life Balance – Ausgleich zwischen Arbeit & Freizeit.

Über die Studie:

Weitere Informationen zum aktuellen „Great Place to Work® Gesundheitsindex 2015“ sowie zu den Möglichkeiten der „Psychischen Gefährdungsbeurteilung“ und der Weiterentwicklung einer gesundheitsförderlichen Arbeitsplatzkultur erhalten am Thema Interessierte direkt bei: Great Place to Work®. Charts zur Studie (Auszug) sind unter folgendem Link abrufbar: www.kurzlink.de/GPTW-Gesundheit-2015.

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