Bekenntnis zu Familienfreundlichkeit und Chancengleichheit in der Wissenschaft

Mit Unterzeichnung der Charta „Familie in der Hochschule“ ist die Universität Augsburg Mitglied im gleichnamigen Best Practice Club.

Bedeutung des Themas erneut betont

Kind, Kleinkind, Baby
„Wir freuen uns über jedes Kind, das über den Campus rennt.“ Universität Augsburg bekennt sich zu mehr Familienfreundlichkeit. (Bild: Lupo / pixelio.de)

Vereinbarkeit von Studium beziehungsweise Beruf und Familie sowie größere Chancengleichheit in der Wissenschaft sind der Universität Augsburg ein wichtiges Anliegen. Mit der Unterzeichnung der Charta „Familie in der Hochschule“ hat Präsidentin Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel die Bedeutung dieses Themas einmal mehr betont und eine klare Richtung für die weitere Entwicklung der Universität in dieser Beziehung vorgegeben.

Seit langem hat die Universität Augsburg ihre gesellschaftliche Verantwortung erkannt, Studium oder Beruf und Familie leichter vereinbar zu machen und so vielfältige Lebensentwürfe und die Geschlechtergerechtigkeit an der Hochschule voranzubringen.

Belegt wird dies durch den Familienservice der Universität, durch die Campus-Elterninitiative und durch die Gleichstellungsorgane der Universität. Sie arbeiten mit Unterstützung der Gremien und der Universitätsverwaltung engagiert an diesem Prozess. Vielfältige Regelungen und Angebote erleichtern den Alltag mit Kind auf dem Campus. Zu ihnen zählt etwa die organisatorische Flexibilität mit Blick auf Arbeitszeit und Arbeitsort oder auch bei Prüfungen und Fristen. Aber auch der kostenlose Mensa-Kinderteller, der Eltern-Kind-Raum oder die Ferienbetreuung gehören dazu. Die bereits seit Jahren gut ausgebaute Kinderbetreuung für die Altersgruppen von bis zu drei Jahren wird seit April 2014 überdies durch flexible Kinderbetreuung während der Vorlesungszeiten am Nachmittag ergänzt.

„Familienorientierung als Anspruch“

Nun hat die Universität Augsburg die Möglichkeit genutzt, sich zusammen mit 46 anderen Universitäten und Hochschulen verbindlich und öffentlich zu dem hinter diesen Maßnahmen stehenden Anspruch zu bekennen. Im Rahmen der ersten Jahrestagung „Familienorientierung als Anspruch“ in Hannover trat sie jüngst dem Best-Practice-Club „Familie in der Hochschule“ bei. Grundlage dieses Zusammenschlusses ist die gleichnamige Charta, die von der Präsidentin der Universität Augsburg, Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, unterzeichnet wurde. Die Mitgliedschaft setzt ein kraftvolles Zeichen, die Bemühungen für den eingeschlagenen Kurs weiter zu verstärken. Sie ermöglicht zugleich den Austausch von Erfahrungen und von besonders erfolgreichen Maßnahmen mit anderen Universitäten und Hochschulen.

„Die überwältigende Resonanz bei den Universitäten und Hochschulen deutschlandweit zeigt abermals die Wichtigkeit dieses Themas für das Wissenschaftssystem“, so Doering-Manteuffel. „Wir freuen uns zudem über jede junge Familie an der Universität und über jedes Kind, das über den Campus rennt. Ihnen sagen wir mit der Unterzeichnung dieser Charta erneut unsere uneingeschränkte Unterstützung zu.“

(Universität Augsburg via idw)

HCC Redaktion

... schreibt über alle möglichen Themen rund um Mitarbeitergesundheit und Personal. Wichtige Schwerpunkte liegen auf der Arbeitsplatzgestaltung, Psyche, Ernährung, Bewegung und weiteren Einflussfaktoren nachhaltiger Gesundheitsprävention. Neben Fachartikeln und Tipps & Tricks-Beiträgen werden Interviews mit einschlägigen Persönlichkeiten zu BGM, BGF und mehr veröffentlicht.

Empfohlene Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.