Motivation: Unterschiede zwischen Frauen und Männern

Motivation, Männer, Frauen

Gleichberechtigung bedeutet nicht Gleichschaltung. Zwischen Frauen und Männern bestehen Unterschiede – auch in Sachen Motivation. Wie diese aussehen zeigt folgende Infografik von motivationfactor.com. Zudem gibt es einen Bereich, in den deutsche Arbeitgeber in Sachen Gleichberechtigung noch einiges aufzuholen hat.

Motivation, Männer, Frauen
Was muss man als Unternehmen in Sachen Motivation gegenüber Arbeitnehmerinnen und gegenüber Arbeitnehmern beachten? Oben eingefügte Infografik beantwortet die Frage auf anschauliche Art und Weise. (Quelle: motivationfactor.com)

Motivation: Frauen ist Balance wichtig, Männern ihre Ziele

Studien zur Generation Y haben ergeben, dass mittlerweile Männer nur bedingt karriereorientierter als Frauen sind. Die oben eingefügte Infografik zeigt weitere Unterschiede. So ist Frauen, als Beitrag für ihre eigene Motivation, oft besonders wichtig, dass:

  • Beruf- und Privatleben möglichst in Balance sind.
  • sie für ihre Arbeit Wertschätzung erfahren.
  • sie, um ihre Tätigkeiten erfolgreich ausüben zu können, ihrer Intuition folgen dürfen.
  • ihre Eigenschaft, anderen aufmerksam zuzuhören gefragt ist.
  • ihre Fähigkeiten, sich in andere Personen und ihre Gedanken hineinzuversetzen benötigt wird.

Männer empfinden als Beitrag zu ihrer Motivation, wenn:

  • sie die Ziele, die sie sich selbst gesetzt haben, auch wirklich erreichen.
  • sie selbst Initiative ergreifen dürfen.
  • die gesetzten Deadlines auch wirklich eingehalten werden.
  • sie über die Vorgänge in ihrer Firma die volle Wahrheit kennen.

Gender Pay Gap: Wo Deutschland noch aufholen muss

Frauen und Männer setzen in vielen Punkten auf unterschiedliche Schwerpunkte, wenn es um das Thema Motivation geht. Beim Geld allerdings hören die Unterschiede auf – oder sollten es zumindest. Doch hier ist Deutschland mit 22 Prozent Negativbeispiel in der Europäischen Union (EU). Das heißt, Gender Pay Gap, die Verdienstlücke zwischen weiblichen und männlichen Arbeitnehmern liegt hierzulande auf einem hohen Niveau von über 20 Prozent – und das bereits seit über 15 Jahren! Zwar gibt es hierfür auch strukturell bedingte Ursachen, zum Beispiel Unterschiede bei der Berufswahl und den Branchen, ungleich verteilte Arbeitsplatzanforderungen was Führung und Qualifikation angeht und dass Frauen häufiger in Teilzeit sind, aber dennoch: Hier muss Deutschland noch aufholen.

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1 Kommentar

  1. Wunderbar mir aus der Seele gesprochen. Genau das ist mir wichtig als Arbeitnehmerin.

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