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Ernährung / Tipps & Tricks

Olivenölkonsum macht gesund und schön

Olivenöl liegt im Trend – kaum jemand, der etwas auf sich hält, macht den Salat mit schnödem Sonnenblumenöl an oder schwitzt die Zwiebeln für die Spaghettisoße in Butter an. Zu recht: Denn Olivenöl hat viele erstaunliche gesundheitsfördernde Effekte. So wird die geringere Zahl der Herzinfarkte und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in den Mittelmeerländern darauf zurückgeführt, dass dort der Olivenölkonsum hoch ist.

Der Olivenölkonsum steigt

Auch in Deutschland steigt der Olivenölkonsum. Im Vergleich zu Ländern wie Spanien, Italien oder Griechenland sind wir aber Waisenkinder: Während dort der Pro-Kopf-Olivenölkonsum bei etwa zehn bis 15 Litern liegt, kommt der Deutsche durchschnittlich auf einen halben Liter Olivenölkonsum jährlich. Entgegen vieler Ratschläge eignet sich Olivenöl auch bestens zum Braten – wie bei jedem Lebensmittel sollte man aber darauf achten, dass es nicht anbrennt. Wenn es also raucht, dann ist die Temperatur zu hoch. Achten Sie außerdem auf gute Qualität – die lässt sich meistens am Geschmack erkennen. Wenn das Olivenöl stark bitter schmeckt, sollten Sie die Finger davon lassen. Ein guter Händler wird Sie seine Produkte probieren lassen. Olivenöl von hoher Qualität können Sie bis zu zwei Jahre lagern. Wir haben sechs Gründe für Sie, warum Sie auf Olivenöl als Grundbestandteil Ihrer Küche setzen sollten.

Olivenölkonsum wirkt gegen…

olivenölkonsum

Olivenöl wird vor allem in der mediterranen Küche verwendet. (Bild: twinlili / pixelio.de)

1. Einen erhöhten Cholesterinspiegel

Ein Risikofaktor bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist ein erhöhter Cholesterinspiegel. Dabei muss man allerdings unterscheiden zwischen „gutem“ und „bösem“ Cholesterin. Das „böse“ Cholesterin, das zu Arteriosklerose führt, ist vor allem in tierischen Fetten enthalten, aber nicht in pflanzlichen. Allerdings können nur mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie sie zum Beispiel in Olivenöl enthalten sind, den Cholesterinspiegel senken. Einfach ungesättigte Fettsäuren, wie sie zum Beispiel im Sonnenblumenöl enthalten sind, lassen ihn zwar nicht steigen, sie drosseln ihn aber auch nicht.

2. Krebs

Der Verzehr tierischer Fette erhöht das Krebsrisiko, das haben verschiedene Studien gezeigt. Deshalb ist klar im Vorteil, wer vor allem auf pflanzliche Fette – wie eben Olivenöl – setzt. Positive Effekte zeigte die Verwendung von Olivenöl auf die Raten von Eierstock-, Prostata- und Pankreaskrebs.

3. Magen-Darm-Erkrankungen

Für die positiven Wirkungen von Olivenölkonsum auf Magen und Darm sind ebenfalls die mehrfach ungesättigten Fettsäuren verantwortlich. Wer einen hohen Olivenölkonsum hat, der leidet seltener unter Magen-Darm-Geschwüren als Menschen, die vorwiegend zu tierischen Fetten greifen.

4. Das Metabolische Syndrom

Am Metabolischen Syndrom leiden in Deutschland etwa 25 Prozent der Menschen. Mehrere Symptome vervollständigen das Krankheitsbild: starkes Übergewicht mit Fetteinlagerungen vor allem am Bauch, Bluthochdruck, erhöhter Blutzuckerspiegel und ein gestörter Fettstoffwechsel. Wer an dieser Stoffwechselerkrankung leidet, hat ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die im Olivenöl enthaltenen Polyphenole (die übrigens auch im Rotwein zu finden sind) wirken entzündungshemmend und beugen so dem Metabolischen Symdrom vor.

5. Bluthochdruck

Die Polyphenole im Olivenöl wirken sich außerdem positiv auf den Blutdruck aus. So wird ein weiterer Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ausgeschaltet. Aber auch andere Organe kann ein dauerhaft zu hoher Blutdruck schädigen. Deshalb wirkt sich Olivenölkonsum positiv auf den gesamten Organismus aus.

6. Sprödes Haar

Zu guter Letzt noch ein Schönheitstipp: Olivenöl eignet sich bestens für eine Haarkur. Allerdings sollte man nur die Spitzen mit Olivenöl behandeln. Dann etwa eine Stunde einwirken lassen und gründlich mit Shampoo auswaschen.

1 Kommentar

  1. Auch die Olivenblätter sind extrem gesund. Man kann mit den Blättern einen Tee aufbrühen und sogar als Gewürz zum Kochen verwenden. Extrem cool!

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