Sie gehört zu mir: Neuer Ansatz zur Integration von Prothesen entwickelt

Mit dem Verlust eines Körperteils oder dessen Beweglichkeit wird klar, welche Einschränkungen damit für das Leben sowohl im Alltag als auch Beruf verbunden sind. Besonders gravierend sind die Auswirkungen, wenn die Hand betroffen ist. Mit diesem Problem beschäftigt sich die Arbeitsgruppe „Moderne Mensch-Maschine-Systeme“ des Leibniz-Institut für Arbeitsforschung.

Prothesen werden als fremd wahrgenommen

Manuelle Arbeitsprozesse: Gefährdungen sicher beurteilen
Gerade in Handwerksberufen bedeutet der Verlust der eigenen Hand oft das berufliche Aus (Bild: Wilhelmine Wulff / pixelio.de).

Bei einem Verlust der Beweglichkeit kommen unterstützende Orthesen zum Einsatz, der Verlust des Körperteils wird mit individuell angepassten Prothesen behandelt. Diese medizinischen Hilfsmittel werden aber trotzdem häufig von den Nutzern als fremd wahrgenommen, denn sie passen nicht zu deren eigenem Körperschema.

Mit diesem Problem beschäftigt sich die Arbeitsgruppe „Moderne Mensch-Maschine-Systeme“. Unter der Leitung von Gerhard Rinkenauer arbeitet die am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung angesiedelte Gruppe im Rahmen des Verbundprojekts „GripAssist“ zusammen mit fünf Partnern aus der Wirtschaft und dem Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik an einer Orthese zur aktiven Unterstützung von Patienten mit eingeschränkter Handfunktion.


Lesen Sie auf Seite 2: Ähnlich wie ein Handschuh.

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