Stille Nacht?! Weihnachtsstress und wie sie ihn vermeiden können

Weihnachten ist leider für die meisten nicht die besinnlichste Zeit des Jahres, sondern die stressigste. Familienfeiern, bei denen fettes Essen und Konflikte auf den Magen schlagen, Weihnachtsfeiern im Büro, bei denen Peinlichkeiten und übermäßiger Alkoholkonsum sauer aufstoßen. Dazu noch die Hektik mit den Geschenken, die man in überfüllten Kaufhäusern in letzter Minute erstehen muss, damit niemand beleidigt ist. Kurzum: Weihnachtsstress. Aber mit ein paar einfachen Tipps lässt sich dieser Weihnachtsstress vermeiden – das tut Körper und Seele gut.

 

1. Geschenke reduzieren

Klar, das klingt einfacher, als man denkt. Aber wenn man zum Beispiel innerhalb der Familie ausmacht, dass nur jeder ein Geschenk kauft, entlastet das alle Familienmitglieder vom Geschenke- und Weihnachtsstress. Das ganze lässt sich auch noch mit einem lustigen Spiel namens „Wichteln“ verbinden. Alle Namen werden auf Zettel geschrieben und jeder zieht ein Los. Beschenken muss jeder nur denjenigen, dessen Namen er gezogen hat.

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Der Weihnachtsstress lässt so manchen Kopf stehen. (Bild: Benjamin Wiens / pixelio.de)

2. Weihnachtsstress aufteilen…

… und dann ist es auch gar kein Weihnachtsstress mehr. Es ist ja nicht nötig, dass der Gastgeber oder die Gastgeberin alles alleine macht. Vor allem, wenn keine kleinen Kinder in der Familie leben, kann man die Aufgaben gut verteilen: Einer kümmert sich um den Baum, ein anderer um das Dessert und der Dritte geht einkaufen. So hat jeder nur wenig Arbeit und keiner verfällt in den typischen Weihnachtsstress.

3. Konflikten aus dem Weg gehen

Viele Konflikte brechen an Weihnachten auf. Das liegt zum einen daran, dass die ganze Familie zusammenkommt und man jetzt die Gelegenheit sieht, endlich mal strittige Punkte anzusprechen. Das ist jedoch ein Fehler: Familienfeste und Feiertage sollte man nicht dazu nutzen, schwelende Konflikte zu klären. Das tut man besser unterm Jahr zu einem vereinbarten Termin. Zum anderen ist man in der Weihnachtszeit oft ohnehin schon gestresst – ein kleiner Tropfen bringt da das Fass der Geduld schnell zum Überlaufen.

4. Auswärts essen

Vor allem wenn das Weihnachtsfest in Etappen gefeiert wird mit verschiedenen Verwandtschaftszweigen können die ständigen Einladungen die Nerven strapazieren. Entlasten Sie sich, indem Sie das Kochen outsourcen: Gehen Sie essen. Ein weiterer Vorteil: Wenn es Ihnen von der Verwandtschaft reicht, können Sie nach Hause fahren und müssen den Besuch nicht so lange ertragen, bis er von selbst das Feld räumt.

5. Erwartungen reduzieren

Gehören Sie zu den Leuten, die sich ein perfektes Weihnachtsfest in Harmonie bei romantischem Kerzenschein mit engelsgleicher Musik erträumen? Dann können Sie eigentlich nur enttäuscht werden. Reduzieren Sie Ihre Erwartungen, dann reduziert sich der Weihnachtsstress ganz von selbst. Denn wo keine Erwartungen sind, können auch keine enttäuscht werden.

In diesem Sinne: Eine besinnliche Weihnachtszeit!

HCC Redaktion

... schreibt über alle möglichen Themen rund um Mitarbeitergesundheit und Personal. Wichtige Schwerpunkte liegen auf der Arbeitsplatzgestaltung, Psyche, Ernährung, Bewegung und weiteren Einflussfaktoren nachhaltiger Gesundheitsprävention. Neben Fachartikeln und Tipps & Tricks-Beiträgen werden Interviews mit einschlägigen Persönlichkeiten zu BGM, BGF und mehr veröffentlicht.

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