Was eine Blisterverpackung mit unserer Gesundheit zu tun hat

Blisterverpackung, Pillen, Medikamente

„Es gibt tausend Krankheiten, aber nur eine Gesundheit“, soll einst der Frankfurter Journalist, Literatur- und Theaterkritiker Ludwig Börne gesagt haben. Um uns diese eine Gesundheit zu erhalten, bedarf es manchmal der Einnahme von Medikamenten. Doch das wäre ohne eine so genannte Blisterverpackung gar nicht möglich.

Was ist eine Blisterverpackung überhaupt?

Der Begriff Blisterverpackung ist ein Kofferwort, ein Wort also, dass sich aus zwei Bestandteilen zusammensetzt. Das Wort „Blister“ kommt aus dem Englischen, was so viel wie „Blase“ beziehungsweise „Bläschen“ bedeutet. Eingebürgert hat sich der Terminus deshalb, weil die in einer Blisterverpackung enthaltene Ware meist mit einem Kunststofffolienformteil fixiert wird, welches die Form einer Blase hat. Bei den meisten Blisterverpackungen besteht die Rückwand aus Kunststofffolie oder stabilem Kartonpapier, bei Medikamenten aus einer Aluminiumfolie.

Anspruch an Hygiene und Produktsicherheit gerecht werden

Blisterverpackung, Pillen, Medikamente
Ohne die so genannte Blisterverpackung wäre die Versorgung durch Medikamente nicht denkbar. (Bild: BloodyMary / pixelio.de)

Gerade für den Transport von Medikamenten hat sich diese Verpackungsvariante als unentbehrlich herauskristallisiert. Lösungen wie sie die Spezialisten von KOCH Blisterverpackungen anbieten, entsprechen höchsten hygienischen Standards, die aus den zahlreichen Regeln, Vorschriften und Leitfäden der Europäischen Arzneimittelagentur (engl. European Medicines Agency, kurz EMA) hervorgehen (mehr dazu hier: Verpackungen: Auch eine Frage der Hygiene). Denn gerade die für Pharmazeutika wird inzwischen ein Grat an hygienischer Unbedenklichkeit verlangt, der ganz neue Dimensionen erreicht.

Und das vollkommen zurecht! Schließlich kann man es nicht riskieren, dass kontaminierte Partikel das Medikament nachhaltig verunreinigen und so aus dem vermeintlichen Heilmittel eine Gefahrenquelle für Patienten werden lässt.

Auch andere Wirtschaftszweige profitieren vom Blister

Aber auch jenseits der Medizin profitiert man in Bezug auf Verpackungen vom Blister. Etwa die Unterhaltungselektronik. Empfindliche elektronische Bauteile müssen ebenfalls frei von Partikel, also luftdicht verpackt werden. Aber selbst Massenkonsumgüter werden inzwischen in Blisterverpackungen gesteckt. Das liegt an den Vorteilen, die sich für den Handel aufgrund dieser Verpackungsform ergeben. So werden Blisterverpackungen meist auf standardisierte Halterungen aufgeschoben (den so genannten Euroslots). Das erleichtert die Präsentation der Ware und die alljährlich notwendige Inventur. Zudem wird durch die große Verpackung kleiner Gegenstände der Ladendiebstahl deutlich erschwert. Summa summarum haben sich Blisterverpackungen zu einem oft unterschätzten Wirtschaftsfaktor entwickelt (siehe passend dazu: Warum Blister für uns so wichtig sind).

Empfohlene Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.