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Tipps & Tricks

Weihnachtsstress erhöht Unfallgefahr

Nach Ansicht der Unfallforscher im Allianz Zentrum für Technik (AZT) ist die Ablenkung am Steuer das am meisten unterschätzte Risiko im Straßenverkehr. So wird jeder zehnte Verkehrsunfall maßgeblich durch Ablenkung des Fahrers verursacht. Gerade in der hektischen Vorweihnachtszeit wächst die Gefahr.

Erst denken, dann lenken!“

Einkaufen, Stress, Verkehr

Dank guter Vorbereitung stressfrei durch die Vorweihnachtszeit (Bild: Rainer Sturm / pixelio.de)

„Diskussionen oder ein Streit im Auto mit dem Beifahrer über das richtige Geschenk, die verzweifelte Suche nach einem Parkplatz für den Kauf in letzter Minute und der hektische Verkehr erhöhen gerade in der Weihnachtszeit das Unfallrisiko“, erläutert AZT-Leiter Dr. Christoph Lauterwasser.

Getreu dem Motto „erst denken, dann lenken“ empfiehlt der Unfallforscher vor dem Losfahren die Navigationsdaten einzugeben, den richtigen Radiosender zu wählen und Taschen und Einkäufe sicher zu verstauen, damit nicht bereits nach wenigen Metern Fahrt die Aufmerksamkeit vom Straßenverkehr abgewendet werden muss. Fast alle Ablenkungen durch fahrfremde Tätigkeiten kann man mit sorgfältiger Vorbereitung vor dem Beginn einer Autofahrt vermeiden. „Allein das Greifen nach wegrutschenden Objekten erhöht die Unfallgefahr um das Achtfache“, so Lauterwasser.

Die Unfallgefahr durch Ablenkung ist nicht zu unterschätzen. Die Studie des AZT zur Ablenkung am Steuer zeigt, dass in Deutschland jeder zehnte Verkehrsunfall maßgeblich durch Ablenkung verursacht ist. In 30 Prozent aller Verkehrsunfälle spielt Ablenkung eine Rolle.

(Allianz Deutschland AG)

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Hintergundinformationen zu Inhalt & Methodik:

Für die Sicherheitsstudie „Ablenkung im Straßenverkehr“ führte das Allianz Zentrum für Technik (AZT) gemeinsam mit den Instituten Mensch-Verkehr-Umwelt und Makam Market Research eine Repräsentativerhebung unter Autofahrern in Österreich, der Schweiz und Deutschland durch und analysierte den internationalen Forschungsstand.

Eine Zusammenfassung der Studienergebnisse sowie Filme zum Thema finden Sie unter folgendem Link.

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