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Arbeitsplatzgestaltung / Bewegung / Empfehlung

Ergonomie: Top 3 für eine gesunde Sitzhaltung am Schreibtisch

Wir Deutschen sitzen siebeneinhalb Stunden am Tag. Das macht uns krank! Rückenschmerzen und psychische Belastungen sind oft die Folge. Richtig gefährlich wird sitzen, wenn auf Ergonomie kein Wert gelegt wird. Dabei ist diese vergleichsweise einfach umzusetzen. Das zeigt unsere folgende Top 3.

Top Nr. 1: Bereits bei Büromöbeln auf Ergonomie achten

Notebbok mit spezieller Halterung externer Tatstatur und Bildschirm mehr Ergonomie am Arbeitsplatz

Eine spzeille Gerätehalterung sowie externe Tastatur und Bildschirm sorgen für mehr Ergonomie am Schreibtisch. (Bild: Luke Chesser | unsplash.com)

Ein ergonomischer Bürostuhl beziehungsweise ein ergonomischer Schreibtisch sind das A & O für das richtige Sitzen. Allerdings ist „Ergonomie“ ein Begriff, der von vielen Möbelherstellen genutzt wird und somit an definitorischer Schärfe verloren hat. Wirklich ergonomisch ist ein Stuhl, wenn dieser neben Armlehnen auch eine, speziell nach ergnomischen Bedürfnissen geformte, Rückenlehne besitzt. Die so genannte Lordosenstütze. Zudem sollte die Sitzfläche ebenfalls ergonomischen Kriterien entsprechen. Dazu zählt, dass diese beweglich ist, genauer gesagt, bewegliches Sitzen erlaubt. Neben dem Stuhl, muss der Tisch höhenverstellbar sein.

Top Nr. 2: Externe Geräte für das Notebook

Seit Jahren kennen die Verkaufszahlen von Personal Computers (PCs) nur noch eine Richtung: nach unten.* Mobile Endgeräte wie Notebooks, Tablet PCs und Smartphones haben sich für viele Arbeitnehmer als die weitaus praktischerere Variante erwiesen. Doch auch wenn allen voran das Notebook den Anforderungen der heutigen Arbeitswelt am ehesten gerecht, in Sachen Ergonomie ist dieses ein regelrechter Killer! Sie fordern Büroarbeiter regelmäßig zur geneigten, nach innen eingerollten, Sitzhaltung auf. Mit einer Gerätehalterung, einer externen Tastatur und einem Bildschirm lässt sich diese ungünstige Körperhaltung leicht vermeiden (s. Bild, rechts).

Top Nr. 3: Für mehr Bewegung am Arbeitsplatz sorgen

Doch selbst mit der besten Büroausstattung gilt für das Sitzen am Schreibtisch: es macht steif und müde. Für einen Abstecher ins Fitnessstudio fehlt allerdings vielen die Zeit. Doch für genau diejenigen haben wir eine gute Nachricht. Denn die Infografik „17 Tipps für mehr Bewegung im Büro“ zeigt, wie einfach man seine (Rücken-) Gesundheit während der Arbeit stärken kann. Zum Beispiel mit Übungen wie der „Strickleiter“ oder dem „Nackenbrecher“.

*S. a. golem.de: „PC Markt: Absatz von PCs geht weiter erheblich zurück“, zuletzt abgerufen am 02.02.2017

2 Kommentare

  1. Pingback: Von individuellen Arbeitsplatzsystemen profitieren Arbeitnehmer und -geber - Human Capital Care

  2. Hey,

    meiner Meinung nach ist es das beste sich ab und zu einen höher liegenden Arbeitsplatz zu suchen damit man im Stehen arbeiten kann.
    Das ständige Sitzen, hat mich völlig steif im Hüftbereich, unteren Kücken sowie in Oberschenkeln gemacht.
    Seitdem ich mich ab und zu probiere hinzustellen sind die Versteifungen deutlich zurück gegangen.

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