Betriebliche Gesundheitsförderung – Videobeitrag mit Praxisbeispielen

Hamburger Firmen engagieren sich für die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter

[Bild: marlontiroke.com / pixelio.de]

Betriebliche Gesundheitsförderung ist sowohl auf Seiten der Arbeitnehmer als auch der Unternehmen nötig und von Nutzen. Doch wie sehen konkrete Förderungsmaßnahmen in der Praxis aus und welche Wirkungen haben sie in einzelnen Unternehmen? Der AOK-Bundesverband zeigt in einem für die Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) produzierten Videobeitrag mehrere Praxisbeispiele für ein erfolgreiches betriebliches Gesundheitsmanagement.

Betriebliche Gesundheitsförderung
Bild: marlontiroke.com / pixelio.de

Ausgangspunkt ist die Frage, warum betriebliche Gesundheitsförderung besonders in kleinen Unternehmen kaum verbreitet ist. Zu diesem Zweck befragte der Verband repräsentativ Unternehmen mit 50-500 Mitarbeitern nach dem Nutzen und auch nach den Hürden für betriebliche Gesundheitsförderung sowie nach dessen Verbreitung in kleinen und mittleren Unternehmen.

Anhand dreier Betriebe veranschaulicht der Beitrag, wie betriebliche Gesundheitsförderung in der Praxis funktioniert:

So wurde in einem Verkehrsbetrieb mit circa 180 Mitarbeitern seit 2004 sukzessive ein betriebliches Gesundheitsmanagement unter anderem mit Kursen aufgebaut, das von den Mitarbeitern gut angenommen wurde und sich positiv auf den Krankenstand auswirkte. Doch auch die Anpassung und Verbesserung von Arbeitsbedingungen stand auf dem Programm.

Bei einem Süßwarenproduzenten mit 85 Mitarbeitern hatte der Betriebsrat zunächst Bedenken gegenüber der Einführung einer betrieblichen Gesundheitsförderung, jedoch konnten auch hier die kurzen Fehlzeiten von bis zu drei Tagen reduziert werden und die Leistung der einzelnen Mitarbeiter gesteigert werden.

In einem Wasserbetrieb kam die Frage auf, wie das Unternehmen motiviertes und qualifiziertes Personal bekommt und zu einem attraktiven Arbeitgeber wird. Hier brachte eine betriebliche Gesundheitsförderung somit Vorteile für Mitarbeiter und Unternehmen, da mit verbesserten Arbeitsbedingungen eine verbesserte Lebensqualität einhergeht, die schließlich auch eine höhere Leistungsbereitschaft nach sich ziehen kann.

Der Beitrag zeigt somit die verschiedenen Motive für eine betriebliche Gesundheitsförderung auf, die neben dem Ziel der Fehlzeitenreduktion auch die Mitarbeiterzufriedenheit umfassen. Die Befragung verdeutlichte jedoch auch, dass sich Unternehmen verstärkt Praxisbeispiele für betriebliche Gesundheitsförderung wünschen, eine Kommunikation in Unternehmensnetzwerken begrüßen sowie auf mehr Konzepte und Ansätze für KMU zurückgreifen würden.

Weitere Informationen auch auf www.iga-info.de

Sehen Sie hier den Videobeitrag:

(ag)

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