DHT und Stress – Gift für die Haare

„Erbkrankheit“ Haarausfall? In den meisten Fällen (95 Prozent) ist Effluvium, so der medizinische Fachbegriff für extremen Haarverlust, rein erblich bedingt. Doch Stress und schlechte Angewohnheiten, unter anderem Rauchen oder Fehlernährung, sind zusätzliche Treiber.

Haarausfall: Wann besteht Anlass zum Handeln?

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Falls mehr als nur ein paar Haare ausfallen, helfen in den meisten Fällen medizinische Lösungen (Bild: Kurt Michel / pixelio.de).

Jeder Mensch „leidet“ unter Haarverlust: So verlieren wir täglich bis zu 100 Kopfhaare. Mit anderen Woten, ein paar Haare im Kamm beziehungsweise in der Bürste sind noch kein Grund zu Panik. Wenn jedoch mehr verloren geht, liegt ein Haarausfall vor. Davon ist etwa jeder dritte Mann und jede zehnte Frau im Laufe seines beziehungsweise ihres Lebens betroffen.

Am häufigsten ist dieser hormonell-erblich bedingt. In Fachkreisen ist dann von androgenetische Alopezie die Rede. In diesem Fall liegt eine Empfindlichkeit der Haarwurzel gegenüber dem körpereigenen Botenstoff DHT (Dihydrotestosteron) vor und es besteht Anlass zum Handeln. Dafür findet man heutzutage relativ einfach und schnell medizinische Lösungen. Etwa im Internet, auf bezüglich des Themas Haarverlust spezialisierten Seiten, wie zum Beispiel haarausfall.de.

Schlechte Gewohnheiten und Stress sind oft zum Haare raufen

Daneben können aber auch ein Mix aus schlechten Angewohnheiten, etwa Zigaretten, Koffein und Alkohol, aber auch psychische Belastungen sowie körperliche Beschwerden Schuld am Haarausfall sein.

Das ist insbesondere bei der zweithäufigsten Form von Haarverlust, der Alopezia arreata, besser bekannt unter dem Begriff kreisrunder Haarausfall, der Fall. Hier bilden sich an mehreren Stellen des Kopfes kreisrunde kahle Flecken. Seine Ursache ist noch unklar. Als Auslöser wird ein gestörtes Immunsystem oder psychische Erkrankungen vermutet.

Weitere Belastungen erfahren die Haare durch Medikamente, chronische Krankheiten oder alltagsbedingten Stress. In diesen Fällen kann – neben der richtigen Ernährung – vor allem regelmäßige und eventuell natürliche Präparate helfen.

Reich an Nährstoffen, frei von Zusätzen

Mit „richtiger“ oder genauer gesagt gesunder Ernährung sind hier nährstoffreich Lebensmittel gemeint, die zudem frei von Zusatzstoffen sind. Gewiss: in der heutigen Zeit ein zweifelsohne schweres, aber lohnenswertes Unterfangen. Denn ist der Körper erst einmal entschlackt und mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt, bestehen gute Chancen, dass auch das Haupthaar wieder nachwächst.

Frei von Zusätzen sollten auch die Pflegeprodukte für Haar und Kopfhaut sein. Mittel, die auf natürlichen Stoffen basieren, findet man in der Apotheke oder im Reformhaus. Sie eignen sich unter anderem zur Stärkung der Haarwurzeln.

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1 Kommentar

  1. Schöner Beitrag abseits von der üblichen Panikmache. So sind es oft schlechte Gewohnheiten oder der Lebensstil der zu Haarausfall führt. Gerade im bezug auf die Ernährung werden grobe Fehler begangen die sich dann auf das Haarwachstum auswirken. Im Internet beschäftigt sich haarwuchsmittel.de/ernaehrung ausführlich mit diesem Thema. Häufig besteht nämlich gar keine Notwendigkeit für teure Produkte deren Wirksamkeit fragwüedig ist.

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