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Ausbildung

Ein Job stellt sich vor: Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r

Wer einen anspruchsvollen Job sucht, der neben Sicherheit auch gute Zukunftsaussichten bietet, der ist im zahnmedizinischen Bereich goldrichtig. Denn jeder und jede von uns sollte mindestens einmal jährlich zum Zahnarzt gehen, um Erkrankungen im Zahn-, Mund- oder Kieferbereich vorzubeugen. Neben dem Arzt sind weitere Personen unverzichtbar, die die Abläufe in den Zahnarztpraxen organisieren, Patienten betreuen und bei Zahnbehandlungen assistieren. Dieses umfangreiche Aufgabengebiet fällt zahnmedizinischen Fachangestellten zu.

Tätigkeiten zahnmedizinischer Fachangestellten

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Vielseitig, sicher und mit Zukunftsaussichten gestaltet sich der Beruf der zahnmedizinischen Fachangestellten. (Bild: © istock.com / ASphotowed)

Bei diesem Beruf fallen verschiedene Tätigkeiten an: Zunächst sind zahnmedizinische Fachangestellte dafür verantwortlich, dass in der Praxis alles läuft. Sie kümmern sich um die Patienten von der Terminvereinbarung bis hin zur Zahnpflegeberatung, verrichten verschiedene Büro- und Verwaltungsaufgaben und sorgen mit Vor- und Nachbereitung dafür, dass Behandlungen reibungslos verlaufen. Zudem führen sie selbstständig professionelle Zahnreinigungen durch und unterstützen Zahnärzte bei der Durchführung von Zahnbehandlungen. Dazu kommen noch Arbeiten im Labor, wie die Anfertigung von Gebissmodellen. Diese Vielseitigkeit macht den Beruf sehr abwechslungsreich.

Ausbildung und Gehalt

Zahnmedizinische Fachangestellte werden regulär drei Jahre lang ausgebildet. Dazu ist in der Regel keine bestimmte Vorbildung vorausgesetzt. Neben der praktischen Ausbildung in der Zahnarztpraxis oder -klinik gilt es, auch eine Berufsschule zu besuchen. In der Ausbildungszeit verdienen sie je nach Ausbildungsjahr und Bundesland zwischen 600 Euro und 900 Euro. Danach orientiert sich das Gehalt an der Berufserfahrung und kann zwischen 1.500 Euro und 2.500 Euro variieren. Was die Geschlechterverteilung angeht, sind nach einer Auswertung des Bundesinstituts für Ausbildung überwiegend Frauen als zahnmedizinische Fachangestellte tätig.

Hilfreiche Eigenschaften

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Für kleine und große Patienten brauchen zahnmedizinische Fachangestellte ein besonderes Einfühlungsvermögen. (Bild: © istock.com / XiXinXing)

Der Beruf der zahnmedizinischen Fachangestellten erfordert neben Hilfsbereitschaft auch ein hohes Maß an Einfühlungsbereitschaft. Zudem sollten die Interessierten gerne darauf achten, dass sich ihr Umfeld wohlfühlt. Außerdem ist ein gewisses Organisationstalent vonnöten. Zahnmedizinische Fachangestellte sollten keine Schwierigkeiten damit haben, Dokumente sauber auszufüllen und abzulegen sowie verschiedenste Personen umfassend zu beraten, auch wenn diese zum Beispiel unter Schmerzen leiden. Zudem sollte es kein Problem darstellen, Patienten in den Mund zu fassen und feinmotorische Arbeiten auszuführen.

Jobsuche

Ein guter Anfang für die Suche nach Stellen- oder Ausbildungsangeboten für zahnmedizinische Fachangestellte ist beispielsweise die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit (www.arbeitsagentur.de). Möchte man jedoch ortsgebunden suchen, bieten sich lokale Jobportale an, wie der Berliner Jobmarkt (www.berliner-jobmarkt.de). Eine der vielversprechendsten Methoden, einen Job in diesem Bereich zu finden, ist jedoch, nach Angeboten bei lokalen Zahnarztpraxen in der Umgebung Ausschau zu halten. Denn gerade das Einzugsgebiet vieler Großstädte bietet einige Jobangebote. Häufig schreiben auch viele lokale Praxen selbst Stellen aus und suchen aktiv nach Auszubildenden und neuen Mitarbeitern (wie zum Beispiel www.zahnarztpraxis-krongut.de in Potsdam). Im Fall einer lokalen Bewerbung ist natürlich eine persönliche Beziehung zu der Praxis besonders hilfreich. Immerhin sollte nicht nur der Umgang zwischen zahnmedizinischen Fachangestellten und Patienten passen, sondern auch die Beziehung zum Zahnarzt stimmen.

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