Ernährungstipps: Nicht erst trinken, wenn der Durst kommt

Trinkwasserspender als Baustein der betrieblichen Gesundheitsförderung

Viele Menschen trinken zu wenig, denn: „Wer […] erst trinkt, wenn sich der Durst meldet, leidet bereits unter Flüssigkeitsmangel“, stellt Dr. Utta Petzold, Medizinerin bei der Barmer GEK, klar.

Über den Tag verteilt

Trinkwasserspender als Baustein der betrieblichen Gesundheitsförderung
(Bild: S.Geissler / pixelio.de)

Besser ist es, regelmäßig über den Tag verteilt immer wieder kleinere Portionen zu trinken. Normalerweise benötigt ein Erwachsener täglich zwischen eineinhalb und zwei Litern Flüssigkeit aus Nahrung und Getränken. Bei hohen Temperaturen und körperlicher Anstrengung kann der Bedarf sogar auf bis zu fünf Liter ansteigen.

Das Gehirn besteht zu 90 Prozent aus Wasser

Ein ausgewachsener Mensch besteht zu 50 bis 60 Prozent aus Wasser, unser Gehirn sogar zu 90 Prozent. „Schon der Verlust von wenigen Prozent Körperflüssigkeit kann die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit schmälern“, so die Expertin. Besonders in Stresssituationen trinken Arbeitnehmer oft zu wenig, weil das Durstgefühl mit den Jahren nachlässt. Gut sichtbar aufgestellte Getränke sind eine hilfreiche Erinnerung.

Leitungswasser – der unterschätzte Durstlöscher

Wichtig ist nicht nur die Menge, sondern auch, was wir trinken. Der beste Durstlöscher ist Wasser – auch Leitungswasser. Erfrischende Zugabe sind ein paar Spritzer Zitronen- oder Limettensaft. Zudem eignen sich ungesüßte Tees oder Saftschorlen (viel Wasser, wenig Fruchtsaft). Außerdem lässt sich der Wasserhaushalt mit Obst und Gemüse ausgleichen. Besonders wasserreich sind Melonen, Gurken und Tomaten.


(Barmer GEK)

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Hintergrundinformationen:

Details rund um das Thema Wasser liefert die Broschüre „Wasser ist gesund“. Sie steht unter folgendem Link zum Download bereit.

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