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Informationsveranstaltung der Uni Heidelberg zum Welt-Hypertonie-Tag

Bluthochdruck ist der größte Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die ihrerseits für die meisten Todesfälle verantwortlich sind. In Deutschland sind nach Angaben der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL® derzeit etwa 35 Millionen Menschen von Bluthochdruck betroffen, jedoch weiß nur rund die Hälfte von ihrer Erkrankung. Weltweit hat etwa  ein Viertel der Weltbevölkerung einen zu hohen Blutdruck. Bis 2025 ist mit einem Anstieg auf 29 Prozent zu rechnen: rund 1,5 Milliarden Menschen. Nur maximal 30 Prozent der Hypertoniker werden erfolgreich behandelt, in manchen Ländern sogar  nur 10 Prozent. Aufklärung über die schwerwiegenden Folgen von Bluthochdruck ist von großer Bedeutung. Um das Bewusstsein für die Problematik von Bluthochdruck zu stärken, veranstaltet die die Medizinische Universitätsklinik Heidelberg am Freitag, den 17. Mai 2013, einen Informationsnachmittag zum Thema Bluthochdruck und eine Folgeerkrankung, das Vorhofflimmern. Der Eintritt ist frei.

Informationsveranstaltung der Uni Heidelberg zum Welt-Hypertonie-Tag

Quelle: Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL

Das Vorhofflimmern ist eine häufig unterschätzte Folgeerkrankung von Bluthochdruck: Die Herzrhythmusstörung erhöht das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, um das Zwei- bis Siebenfache. Wie man Vorhofflimmern vorbeugt und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, erklären Kardiologen des Universitätsklinikums Heidelberg bei einem Informationstag am Freitag, 17. Mai 2013. Neben kurzen Vorträgen zu geeigneten Medikamenten, Schlaganfallprophylaxe und Therapie mittels Herzkatheter haben die Besucher Gelegenheit, den Experten Fragen zu stellen. Der Informationstag findet von 15.30 bis ca. 18 Uhr in Hörsaal und Foyer der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 410, 69120 Heidelberg statt. Der Eintritt ist frei.

Mit dem Informationsnachmittag beteiligt sich das Universitätsklinikum an den bundesweiten Aktionen anlässlich des Welt-Hypertonie-Tages unter dem Motto „Gesunder Blutdruck – gesunder Herzschlag“, zu denen die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® – Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention aufruft.

Während des Vorhofflimmerns ist der Herzschlag unregelmäßig, und die Vorhöfe des Herzens sind elektrisch überaktiv: Im EKG kann eine elektrische Aktivität von 300-600 Vorhofaktionen pro Minute nachgewiesen werden, mechanisch kommt es jedoch zu einem weitgehenden Stillstand der Vorhöfe. Viele Betroffene bemerken dieses „Flimmern“ gar nicht, andere haben Symptome wie Herzrasen oder Herzstolpern. Beim Vorhofflimmern können sich kleinste Blutgerinnsel in den Vorhöfen des Herzens bilden, die in den Blutkreislauf gelangen und in Gefäßen hängen bleiben. Verschließen sie dabei Arterien im Gehirn, kommt es zum Schlaganfall. Prävention, Früherkennung und rechtzeitige Therapie von Vorhofflimmern sind daher wichtige Maßnahmen, um einem Schlaganfall vorzubeugen.

Ein wichtiger Risikofaktor für Vorhofflimmern ist der Bluthochdruck. Kardiologen empfehlen daher jedem, seine Blutdruckwerte von Zeit zu Zeit messen und sich bei Bluthochdruck (Werte über 140/90 mmHg) ärztlich beraten und behandeln zu lassen. „Ein gut eingestellter Blutdruck schützt vor Vorhofflimmern und senkt damit auch das Risiko für einen Schlaganfall“, sagt Professor Dr. Hugo A. Katus, Ärztlicher Direktor der Abteilung Kardiologie, Angiologie und Pneumologie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg.

Weitere Informationen sowie eine Liste aller Aktionen:

Programm
www.hypertonietag.de
www.hochdruckliga.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de

(ag / Universitätsklinikum Heidelberg)

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