Investitionen in Gesundheit sind Basis für volkswirtschaftliche Prosperität

Investitionen in nachhaltige Gesundheitssysteme sind zentrale Faktoren für wirtschaftliches Wachstum und die Fähigkeit den Herausforderungen von Finanz- und Wirtschaftskrise sowie demografischem Wandel zu begegnen. Das machte Paola Testori Coggi, Generaldirektorin für Gesundheit und Verbraucherschutz in der EU-Kommission, beim European Health Forum Gastein deutlich.

Jobmotor Gesundheit

Manuelle Arbeitsprozesse: Gefährdungen sicher beurteilen
Investitionen in Gesundheit wirken sich auch auf die Entwicklung am Arbeitsmarkt aus (Bild: Wilhelmine Wulff / pixelio.de).

„Wie aus dem Bericht zum Jahreswachstum 2013 hervorgeht, kann der Gesundheitssektor ein Jobmotor sein und einen zentralen Beitrag zur Förderung sozialer Inklusion leisten. Investitionen im Gesundheitsbereich kommt daher eine Schlüsselfunktion innerhalb der ‚Europa 2020‘-Strategie mit dem Ziel intelligenten, nachhaltigen und integrativen Wachstums zu“, so die EU-Generaldirektorin für Gesundheit und Verbraucherschutz weiter.

Unter dem Motto „Resiliente und innovative Gesundheitssysteme in Europa“ treffen sich seit heute, dem 2. Oktober 2013, mehr als 550 Teilnehmer/-innen aus rund 45 Ländern zum European Health Forum Gastein. Sie nutzten Europas wichtigste gesundheitspolitische Konferenz in Bad Hofgastein zum Meinungsaustausch über zentrale Fragen europäischer Gesundheitssysteme.

In nachhaltige Gesundheitssysteme investieren

Das dort vorgestellte Kommissionspapier „Investing in Health“ betont den Zusammenhang von kosteneffektiven Ausgaben und Innovationen zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit von Gesundheitssystemen. „Reformen zur Steigerung der Kosteneffektivität von Gesundheitsleistungen können Schätzungen der OECD zufolge bis 2017 zu Einsparungen im Ausmaß von zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes führen. Ausgaben im Gesundheitsbereich machen beinahe 15 Prozent der gesamten öffentlichen Ausgaben aus. Entscheidungsträger/-innen dürfen gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise und knapper werdender Ressourcen nicht der Falle kurzsichtiger Einsparungen mit negativen Langzeitfolgen erliegen“, so Testori Coggi weiter.


Lesen Sie auf Seite 2: Bis zu acht Millionen neue Arbeitsplätze.

HCC Redaktion

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