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So klappt es mit der Einarbeitung

Das Thema Einarbeitung ist ein durchaus zweischneidiges Schwert. Einerseits braucht jedes Unternehmen hin und wieder neue Mitarbeiter. Andererseits müssen diese möglichst zeitnah in den betrieblichen Ablauf integriert werden, damit alle Beteiligten möglichst früh profitieren. Hierzu geben unsere Kollegen vom Arbeitsschutz-Portal Ihnen Tipps und Tricks an die Hand.

Falsche Einarbeitung: viele denken an Kündigung

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Gutes Personal ist leichter zu finden, wenn Kollegen und Vorgesetzte das Thema Einarbeitung ernsthaft angehen. (Bild: Rainer Sturm / pixelio.de)

Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Schultag? Aufgeregt, angespannt, nervös sind die meisten, wenn es um ihren Start in den „Ernst des Lebens“ geht. Das ist auch in der Arbeitswelt nicht anders! Die meisten Menschen haben ein mulmiges Gefühl in der Magengegend, wenn ihnen der erste Arbeitstag in einem neuen Betrieb bevorsteht.

Dies verschlimmert sich noch, wenn sie von Vorgesetzten und Kollegen ihres ganz normalen Arbeitsalltages einfach „vergessen“ werden. Falsche Einarbeitung hat Konsequenzen:

  • 15 Prozent der Neulinge in einem Unternehmen denken deswegen am ersten Arbeitstag schon an Kündigung.
  • 77 Prozent gehen an diesem wichtigen ersten Tag früher nach Hause.
  • Neun Prozent der Beschäftigten kündigen sogar in der Probezeit von sich aus.

Dies ergab eine Längsschnittstudie in deutschen Betrieben im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) ergab.

Effizient einarbeiten dank „Onboarding“ und „Inplacement“

Bei unseren Kollegen vom Arbeitsschutz-Portal erfahren Sie nicht nur, warum Einarbeitung, neudeutsch „Onboarding“ oder „Inplacement“ genannt, auch in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) strukturiert verlaufen sollte, sondern darüber hinaus, was Kollegen und Vorgesetzte dabei beachten sollten und was sie mit Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) zu tun hat. Zum Beispiel, dass gute Einarbeitung bereits weit vor dem ersten Arbeitstag beginnt und auch nach Monaten längst nicht als abgeschlossen betrachtet werden kann. Die Instrumente hierzu sind vielfätig. Von Paten- oder Mentorenprogramme, Veranstaltungen und Netzwerktreffen bis hin zu individualisierten Einarbeitungsplänen, strukturierte Einarbeitungsprozesse, Online-Portale und externes Coaching … all das klingt aufwendig und nicht alles ist für jeden Betrieb geeignet. Der Aufwand, sich mit dem Thema Einarbeitung auseinander zu setzen lohnt aber durchaus, da sich dies in der Folge in Form von treuen, leistungswilligen und motivierten Mitarbeitern bezahlt machen wird, wie aus folgendem Artikel des Arbeitsschutz-Portals deutlich wird:

Strukturierte Einarbeitung: So klappt’s auch mit ‘dem Neuen’

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