„Länger gesund arbeiten“ BMAS legt 3. Fortschrittsreport „Altersgerechte Arbeitswelt“ vor

Aber während physische Erkrankungen an Bedeutung verlieren, rücken psychische Leiden zunehmend in den Fokus:

  • Psychische Erkrankungen mindern das Leistungsvermögen der Beschäftigten, verursachen inzwischen etwa 13 Prozent der Arbeitsunfähigkeitstage und stellen mittlerweile die häufigste Frühverrentungsursache dar.
  • Im Jahr 2011 entfielen etwa 59 Millionen Krankheitstage auf psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen, rund 10 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
  • Allein für das Jahr 2011 werden die Kosten des Produktionsausfalls aufgrund psychischer Erkrankungen auf knapp sechs Milliarden Euro geschätzt, die verursachten Krankheitskosten fast auf das Fünffache.

Gut gestaltete Arbeit trägt zur psychischen Gesundheit und zur Motivation bei. Merkmale gut gestalteter Arbeit sind zum Beispiel:

  • Handlungsspielraum, um z. B. Arbeitsabläufe, Arbeitsweisen, Arbeitsmittel oder zeitliche Abfolgen zu gestalten,
  • Kommunikation und Kooperation, um Entscheidungen transparent zu machen, wichtige Informationen weiterzuleiten oder Rückmeldung zu geben,
  • geeignete Arbeitszeitgestaltung, um Über- oder Mehrbelastungen zu vermeiden,
  • Qualifikation: Gut qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind besser und weniger gestresst,

Erfahren Sie auf Seite 3 mehr über Institutionen zur Unterstützung von Sicherheit und Gesundheit im Betrieb.

HCC Redaktion

... schreibt über alle möglichen Themen rund um Mitarbeitergesundheit und Personal. Wichtige Schwerpunkte liegen auf der Arbeitsplatzgestaltung, Psyche, Ernährung, Bewegung und weiteren Einflussfaktoren nachhaltiger Gesundheitsprävention. Neben Fachartikeln und Tipps & Tricks-Beiträgen werden Interviews mit einschlägigen Persönlichkeiten zu BGM, BGF und mehr veröffentlicht.

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