Google+
Management / Tipps & Tricks

Online-Marketing und Gesundheitsdienstleister: Der Ruf ist das Wichtigste!

Gesundheitsdienstleister werben um unser höchstes Gut. Aus diesem Grund ist ein guter Ruf – aufgebaut durch ehrliches und authentisches Online-Marketing – für sie besonders wichtig! Im folgenden Beitrag verraten wir, was hier die wichtigsten Faktoren sind.

Grundlagen einer guten Online-Marketing Strategie auf Papier gebracht

Da kann die Strategie für das eigene Online-Marketing noch so gut ausgearbeitet sein: Nutzen wird Gesundheitsdienstleistern reichlich wenig, sobald der Ruf ruiniert ist! (Bild: Daria Nepriakhina / stocksnap.io)

Neukundengewinnung via Online-Marketing besonders schwierig

Neukundengewinnung ist eines der schwierigsten Felder im Marketing, wie Norbert Rom von adrom beschreibt. Noch mehr Herausforderungen warten auf all jene, die im Internet auf der Suche nach neuen Kunden sind. Das hat, so der Inhaber einer österreichischen Online-Marketing-Agentur, zwei Gründe:

Erstens, sind beim Online-Marketing eine Vielzahl von Gesetzen und Regeln einzuhalten, um den Verbraucher vor unseriösen Werbeangeboten zu schützen. Wer diese ignoriert, für den kann es teuer werden, warnt Dr. Jan Wendt in einem Fachbeitrag auf unternehmer.de.*

Zweitens, ist es durch den fehlenden Direktkontakt zum Verbraucher, im Online-Marketing weitaus schwieriger, die individuellen Wünsche und Bedürfnisse der potenziellen Neukunden zu berücksichtigen. Und damit letztendlich möglichst passende und erfolgreiche Strategien für das unternehmenseigene Online-Marketing zu entwickeln. Wir zeigen, wie Sie beide Herausforderungen meistern.

Darum ist der gute Ruf gerade für Gesundheitsdienstleister so wichtig

Dabei geht Wendt in seinem Beitrag lediglich auf die Kosten ein, die mit einem Bußgeld verbunden sind. Weitaus schwerer wiegen jene Kosten, die mit der Rufschädigung einhergehen. Das können sich vor allem Dienstleister aus dem Gesundheitswesen nicht leisten, weil hier Kunden oft um Angaben zu ihrem Gesundheitszustand gebeten werden. Leidet der potenzielle Kunde zum Beispiel unter Rückenschmerzen und ist interessiert an Informationen zu Präventionsmaßnahmen? Oder wird durch psychische Belastungen am Arbeitsplatz stark beansprucht? Wer wäre bereit jemandem gegenüber, der ihm unerlaubt Werbemails schickt, bereit, solch brisante Information preiszugeben?

Aus diesem Grund ist es an dieser Stelle der Entwicklung einer Online-Marketing-Strategie für Unternehmen wichtig, sich genauestens über die bestehenden gesetzlichen Vorschriften zu informieren. Will man sein Marketing externen Spezialisten überlassen, dann heißt es, diesen auf Herz und Nieren zu prüfen, ob dieser die Gesetzeslage kennt. Übrigens, einen ersten Überblick hierzu können Sie sich im eingangs erwähnten Beitrag von Norbert Rom (s. o.) verschaffen.

Basis für zielgruppengerechtes legen: So einfach geht’s!

Wie bereits beschrieben fehlt beim Online-Marketing oft der direkte Kontakt zum potenziellen Neukunden. Dennoch lassen sich vergleichsweise unkompliziert relevante Daten zur Zielgruppe erstellen. Das Einzige, was man hierzu braucht ist die Bereitschaft zur Investition in Zeit und ein strategisches Vorgehen bei der Analyse folgender drei Quellen.

Quelle Nr. 1: die Kunden und Interesssenten

Entweder sind Sie bereits seit einer Weile auf dem Markt und haben bereits einen treuen Kundenstamm oder Sie bieten etwas an, was andere Unternehmen ebenfalls in ihrem Portfolio haben. Im ersten Fall können Sie immer wiederkehrende Kundenfragen aufgreifen und Ihre Antworten in Form von Blogartikeln, Audio- oderVideo-Podvasts, Checklisten, eBooks oder kurzen Postings veröffentlichen. Im zweiten Fall hilft es, Foren, die das von Ihnen angebotene Produkt oder Dienstleistung thematisieren, auf Auffälligkeiten zu durchforsten:

  • Welche Thementopics wiederholen sich besonders oft?
  • Auf welche Fragen geben Anbieter keine Antworten?
  • Über welche Defizite wird sich besonders oft beschwert?
  • Aber auch: Was wird besonders oft gelobt?

Quelle Nr. 2: die Konkurrenz

Wichtig ist, zu wissen, was die Konkurrenz anders macht. Hier geht es weder darum, das Rad neu zu erfinden, noch jemanden zu kopieren. Vielmehr müssen Sie – auf Basis der Analyse von Quelle Nr. 1 – herausfinden, was Sie besser machen können als Ihre Mitbewerber. So können Sie ein Alleinstellungsmerkmal erarbeiten, eine der wirkungsvollsten Marketing-Instrument, die es überhaupt gibt! Abonnieren Sie hierzu gute Blogs, Newsletter-Angebote und Social Media-Seiten Ihrer Mitbewerber und greifen Sie die darin behandelten Themen auf. Gehen Sie zum Beispiel auf Aspekte ein, die Ihr Mitbewerber nicht behandelt hat.

Quelle Nr. 3: die eigenen Mitarbeiter

Mitarbeiter von heute sind mehr als nur Befehlsempfänger. Sie wollen mitentscheiden und damit zum Erfolg eines Unternehmens aktiv beitragen. Führen Sie mit Ihrer Belegschaft in regelmäßigen Abständen Strategiebesprechungen durch. Lassen Sie sie Erfahrungen, gesammelt „an der Front“ einfließen. Dadurch ist es Ihnen als Unternehmer möglich, Dinge mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten – und auf komplett neue Ideen für Ihr Online-Marketing zu kommen.

*Vgl.: Wendt, J.: „Unerwünschte E-Mail-Werbung? Das kann teuer werden!“, zuletzt abgerufen am 21.10.2016 unter folgendem Kurzlink: http://bit.ly/2f9avkG

 

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*