Viele gefragte Kompetenzen für den Geschäftserfolg sind klassische Nerd Skills

Nerd sitzt vor einem Computerbildschirm und arbeitet konzentriert an Binärcodes

Nerds und Geeks werden inzwischen deutlich stärker wahrgenommen – und auch positiver. Eine Ursache dafür ist die verstärkt positive Inszenierung entsprechender Charaktere in US-amerikanischen Serien und Filmen, insbesondere im Bereich Comedy. Gerade der Begriff Nerd erfreut sich als Selbstbezeichnung wachsender Beliebtheit. Doch unabhängig davon, wie offen sich Nerds und Geeks zeigen, steht eines im Zeitalter der Information und Technologie wohl fest: Sie und ihre Fähigkeiten werden mehr gebraucht und gesucht denn je.

Was sind die gefragtesten Skills im Geschäftsalltag? Das sagt die Statistik

Nerd sitzt vor einem Computerbildschirm und arbeitet konzentriert an Binärcodes
Begriffe im positiven Bedeutungswandel: Nicht nur Geeks, sondern gerade Nerds bezeichnen sich auch immer mehr als solche. Heute machen sie und ihre Fähigkeiten einen wichtigen Erfolgsfaktor aus. (Bild: © lassedesignen | stock.adobe.com)

In einer weltweiten Marktforschungsbefragung Ende 2020 bewerteten 329 Befragte insgesamt 20 Fähigkeiten nach Wichtigkeit in ihrem Bereich. Davon lassen sich mit Fug und Recht 13 – also 65 Prozent – als durchaus nerdy bezeichnen beziehungsweise recht typischen Interessensgebieten von Nerds zurechnen:

  1. Softwareentwicklung, Coding beziehungsweise Programmierfähigkeiten
  2. Erstellung von Reports und spezifischem Content
  3. Datenanalyse
  4. Design beziehungsweise Grafikdesign, gerade in den Bereichen Sachen UI, UX und Video
  5. Datenvisualisierung
  6. Quantitative Forschung einschließlich Versuchsdurchführung und Gerätenutzung
  7. Data Analytics
  8. Data Science
  9. Fähigkeit zur Gewinnung von Erkenntnissen
  10. Digitales allgemein
  11. Statistik, multivariate Analyse und Modellierung
  12. Kenntnisse und Verständnis der Marktforschung
  13. Fähigkeit zur Zusammenführung von Daten oder Informationen aus mehreren Quellen.

Heutzutage sind die Daten eines der wichtigsten Güter, über das Unternehmen verfügen. Der richtige Umgang und gewinnbringende Einsatz dieser entscheidet letztendlich über den langfristigen Geschäftserfolg – in nahezu allen Branchen, bei jedem Geschäftsmodell.

Die (Selbst-) Bezeichnung als Nerd oder Geek im Wandel

Selbstverständlich kommt es neben fachlichen Kompetenzen auch auf andere relevante Skills an, etwa im direkten Gespräch, im Vertrieb et cetera. Jedoch hat eine gewisse Verschiebung der Begriffe stattgefunden: Es geht längst nicht mehr nur um weiße, männliche Tech-Fanatiker, die ein wenig unbeholfen wirken. Deutlich mehr Personen können sich mit dem Begriff „Nerd“ oder auch „Geek“ identifizieren, und zwar über gängige Kategorisierungen hinweg, ob nun

  • Geschlecht
  • Alter
  • genaues Interessensgebiet.

Diese Umdeutung basiert unter anderem auf der Wahrnehmung von entsprechenden fiktionalen Charakteren. Sich selbst oder eine andere Person als Nerds oder Geeks zu bezeichnen, hat also längst nicht mehr die gleichen negativen Konnotationen wie noch vor einigen Jahren. Wie man jedoch damit umgeht – selbst und im Umgang mit anderen – hängt nicht zuletzt vom persönlichen Humor und Selbstvertrauen ab.

Wo Nerds und Geeks fündig werden

Dieser Humor zeichnet sich oft durch gewisse Inside Jokes aus: Nur, wer von der Thematik etwas versteht, versteht die entsprechende Pointe. Ein beliebter Ansatz ist, Lieblingssprüche nicht bei jeder Gelegenheit zu erzählen, sondern sozusagen zu automatisieren, etwa mit Nerd Shirts oder Alltagsgegenständen.

Nicht nur, aber gerade passionierte Coder und Programmiererinnen finden hier Sprüche und Designs zu ihrem Interessensgebiet. Weitere Themen sind beispielsweise Nerds allgemein, Sciences oder auch Lifestyle beziehungsweise eine betont lässige Haltung. Sämtliche Motive sind handgemacht, individuell designed und hier zu finden:

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*Selbstverständlich lässt sich trefflich darüber streiten, ob und wie gut sich aufgedruckte Slogans für politische oder andere Statements eignen. Auch hier entscheidet wohl der eigene Stil, Humor und die jeweilige Situation, zu welchen plakativen Aussagen man sich hinreißen lässt, ob nun privat oder am Casual Friday im Büro ohne Parteiverkehr. Denn zumindest intern wissen alle: Coder:innen verfügen über entscheidende Superkräfte.

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