5 Tipps, um die Motivation im Unternehmen zu steigern

Motivierte Mitarbeitende an einem Meeting-Tisch schlagen die Hände in einem Gruppen-High-Five zusammen

Keine Frage: Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren in einem Unternehmen sind die Angestellten selbst. Ohne Mitarbeiter* würden die Organisation innerhalb einer Firma und sämtliche Prozesse nicht funktionieren. In der heutigen Zeit ist es oftmals sehr schwierig, kompetente Angestellte zu finden und zudem zu halten. Daher sollte viel Wert auf eine Mitarbeiterbindung gelegt werden, um eine hohe Wechselrate zu vermeiden und gute Arbeitskräfte langfristig zu behalten. Durch Anerkennung und weitere Faktoren lässt sich dies erreichen; und auch eine verbesserte Motivation im Unternehmen. Das wiederum wirkt sich positiv auf die Leistungserbringung aus.

Wie wirken sich motivierte Mitarbeiter auf das Unternehmen aus?

Ein Hauptziel eines Unternehmens sollte darin bestehen, den Spaß am Beruf und vielleicht sogar der Berufung zu vermitteln. Das schafft die entscheidende Basis für einen erfüllenden Job und sorgt dafür, dass man gern in die Arbeit geht und anstehende Aufgaben bestmöglich erledigt.

Wenn diese Voraussetzung gegeben ist und den Mitarbeitern Anerkennung für ihre Arbeit gezeigt wird, wächst auch die Selbstmotivation der Angestellten. Diese bemühen sich umso mehr, Top-Leistungen zu erbringen und die Stimmung innerhalb des Teams verbessert sich im Hinblick auf ein gutes Arbeitsklima gleich mit. Dies hat weiterhin einen enormen Einfluss auf die Ergebnisse und Erfolge des Unternehmens.

Tipp 1: Mitarbeiter mehr in Geschehnisse miteinbeziehen

Motivierte Mitarbeitende an einem Meeting-Tisch schlagen die Hände in einem Gruppen-High-Five zusammen
Leistung und Erfolg im Unternehmen hängen maßgeblich von der Motivation der Angestellten ab; die sich gezielt steigern lässt. (Bild: © NDABCREATIVITY | stock.adobe.com)

Besonders in großen Unternehmen ist es sehr wichtig, jeden einzelnen Mitarbeiter wertzuschätzen und ihn nicht nur als einen Teil einer Arbeitskette anzusehen. Dies beinhaltet auch das Miteinbeziehen eines Angestellten in unternehmensbezogene Geschehnisse. Zum einen können neue Blickwinkel und Ansichten in Betracht gezogen und dadurch neue Erkenntnisse gewonnen werden. Zum anderen erhält der Mitarbeiter mehr Veantwortung. Durch dieses neu entstandene Vertrauen können sie mehr Eigenständigkeit und Handlungsfreiheiten erlangen.

Ein pragmatischer Ansatz dafür ist beispielsweise das Bereitstellen von Mitarbeiterkarten. Das sind spezielle Firmenkreditkarten für Mitarbeiter, welche ihnen einen Zugang zum Geschäftskonto bieten und sie somit unternehmensbezogene Transaktionen durchführen können, ohne eine Erlaubnis zu beantragen und auf die Bestätigung warten zu müssen. Das gezielte Miteinbeziehen der Mitarbeiter wiederum stärkt das gegenseitige Vertrauen und fördert zudem die Motivation dank Anerkennung ihrer Kompetenzen.

Tipp 2: Mitarbeiterbindungen stärken

Ein konstantes, eingespieltes Team hat einen hohen Stellenwert und ist sehr bedeutsam für die Erbringung von gleichbleibend hohen Leistungen. Einige Faktoren sollten dabei berücksichtigt werden, um gerade hier die Mitarbeiterbindung zu gewährleisten.

  • Anerkennung: Mitarbeiter bemühen sich stets um eine gute Arbeitsausführung. Dies erfordert Zeit, Kreativität und Aufwand. Deswegen sollte man sich in der Geschäftsführung der getätigten Leistungen bewusst sein und sich gelegentlich erkenntlich zeigen.
  • Dankbarkeit und Belohnungen: Auch wenn die Ausführung gewisser Aufgaben Sinn und Zweck eines Mitarbeiters beziehungsweise seiner Anstellung ist, sollte man es nicht als selbstverständlich betrachten. Ein unter- und falsch eingeschätzter Faktor dabei ist das Entgegenbringen von Dankbarkeit für ihre Arbeit. Unter bestimmten Umständen kann dies auch in Form von Belohnungen für die bewiesene Motivation erfolgen, wie zum Beispiel Boni, Gehaltserhöhungen oder kleine Aufmerksamkeiten.
  • Erfolge feiern: Das Erreichen eines Projektziels setzt immer einen hohen Arbeitsaufwand voraus. Anstatt einen solchen Erfolg nicht anzuerkennen, sollte man diesen lieber aktiv erleben und feiern, und beispielsweise gemeinsam mit dem Team darauf anstoßen.

Tipp 3: Die richtige Fehlerkultur im Unternehmen

Fehler sind menschlich und das darf auch nie vergessen werden. Deswegen ist es wichtig, den Mitarbeitern zu vermitteln, dass Fehler in Ordnung sind und zu einem normalen Arbeitsalltag dazugehören. Die Angst davor würde nur zu Handlungseinschränkungen und letztendlich zu keinen außergewöhnlichen Leistungen führen.

Natürlich sollte es vermieden werden, einen Fehler zweimal zu begehen. Stattdessen ist es von Vorteil, daraus zu lernen und entsprechende Learnings zu teilen. Bonus-Tipp: Eine konkrete Ansprechperson bei jeweiligen Fragen und Unsicherheiten stellt sich in verschiedensten Situationen als ausgesprochen hilfreich heraus.

Tipp 4: Aussicht auf Erfolg geben

Für weitere Motivation für Mitarbeiter sorgen reale Aufstiegschancen und Beförderungen. Dadurch bekommt ihre Arbeit noch mehr Sinn, da das Große und Ganze und die damit verbundenen Möglichkeiten besser ersichtlich werden. Die Aussicht auf Erfolg regt zu (noch) höheren Leistungen an und ermutigt, auch über bisherige Erfahrungen und Grenzen hinaus zu denken und zu handeln, was wiederum unternehmensfördernd ist. Dafür unerlässlich ist eine konsequente Transparenz im Unternehmen, denn diese schafft Vertrauen; dazu gehört auch eine gute Kommunikation zwischen Geschäftsführung und Angestellten.

Tipp 5: Work Life Balance für mehr Motivation

Heutzutage ist die richtige Einstellung zum Thema Work-Life-Balance wichtiger denn je. Auch mit der zunehmenden Digitalisierung bieten sich immer mehr und neue Arbeitstechniken und -arten. Aus verschiedensten und individuellen Gründen wird so auch Remote Work, etwa von zu Hause aus, immer entscheidender. In vielen Unternehmen müssen sich die Mitarbeiter nicht mehr an starre und fixierte Arbeitszeiten halten und haben dadurch mehr Freiräume, auch was ihre Produktivität angeht.

Vonseiten der Geschäftsführung wiederum braucht es Vertrauen in seine Angestellten, ob beziehungsweise dass diese zu Hause ihre Arbeit wirklich erledigen. Dabei nehmen jedoch auch die konkreten Gestaltungsmöglichkeiten weiter zu und besonders Mitarbeiter mit Familien wissen dies sehr zu schätzen. Auch hier erweisen sich für die Umsetzung einige Tools als nützlich, wie zum Beispiel

  • Asana für die interne Organisation,
  • Slack zur Kommunikation oder
  • Moss als Finanzlösung mit den bereits erwähnten Mitarbeiterkarten.

Fazit

Ein konstantes Team aus kompetenten Mitarbeitern ist für die Rollen und Funktionen im Unternehmen schlicht und einfach essenziell. Doch um das zu erreichen, muss sich auch die Geschäftsführung richtig verhalten und positive Signale senden:

  • Anerkennung und Dankbarkeit sind für das interne Verhältnis sehr wichtig.
  • Transparenz und Kommunikation in einem Unternehmen schärfen den Blick auf Erfolgschancen.
  • Gerade Angestellte, die in Entscheidungen eingebunden werden, zeigen sich motivierter.
  • Ebenso ist ein richtiges Maß an Work-Life-Balance heutzutage ein Muss.

Sind diese Grundsteine erst einmal geschaffen, fühlen sich die Mitarbeiter viel wohler. Dies führt wiederum zu einem harmonischen Arbeitsklima und Höchstleistungen für die Firma selbst.


*Anmerkung der Redaktion: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde die generisch maskuline Formulierung verwendet.

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