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Winterblues: Warum die Deutschen Sport treiben sollten

Die Tage sind trüber und kürzer. Vielen schlägt der Lichtmangel aufs Gemüt. Oft wird in diesem Zusammenhang von Winterblues gesprochen. Folgende Infografik zeigt, warum Menschen, die in Hamburg leben, besonders gefährdet sind. Wir verraten zudem, warum – und wie – man hierzulande auch im Winter Sport machen sollte.

Infografik: Hamburger sehen die Sonne im Winter am seltensten

Infografik zu Sonnenstunden und Winterblues

Hamburger besonders anfällig für den Winterblues? Oben eingefügte Infografik zeigt zumindest, dass die Einwohner der Nordmetropole im Winter die Sonne nur sehr selten zu sehen bekommen. (Quelle: de.statista.com / CC BY-ND 3.0)

Sich nicht dem Winterblues aussetzen

Der für den Winter typische Lichtmangel sorgt deutschlandweit für trübe Stimmung. Das zeigen mehrere Umfragen zum Thema. Unter anderem jene des Meinungsforschungsinstituts Forsa. Mediziner haben für dieses Phänomen ebenfalls eine Erklärung. Sonnenlicht fördert die Ausschüttung von Serotonin, welches als „Glückshormon“ bekannt ist. Es dämpft, neben Hunger, Angst, Aggression, Kummer und Sorgen. Wenn es also dunkel ist, wird auch das Hormon knapp. Hinzu kommt, dass Dunkelheit die Produktion des Schlafhormons Melatonin in die Höhe treibt. Man fühlt sich in dieser Zeit also zudem müder und antriebsloser als sonst.

Doch diesem Winterblues braucht man sich nicht wehrlos auszusetzen. So kann man, den für den Winter geeigneten Sportarten sei Dank, auch in der kalten Jahreszeit für mehr Bewegung sorgen. Dadurch werden vom Körper Endorphine ins Hormonsystem gepumpt. Und die lösen, ähnlich wie Serotonin, ebenfalls Glücksgefühle aus. Ein besseres Mittel gegen den drohenden Winterblues gibt es gar nicht!

Quelle: Artikelbild: Nick Scheerbart / unsplash.com

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