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Management / Psyche

„Autoritäre Führung ist old school!“ @ Corporate Health Convention 2017

Was macht Arbeitnehmer krank? Der PC? Der Bürostuhl? Neben diesen Faktoren werden häufiger noch psychosoziale Aspekte wie Stress, Zeitdruck und „der Chef“ genannt. Wissenschaftliche Evaluationen belegen, dass eine „Ich Chef, du nix!“- Einstellung sowohl den Krankenstand, die Arbeitsleistung als auch die Mitarbeiterzufriedenheit nachweislich negativ beeinflusst. Wie es besser geht, verraten BGM-Experten auf der Corporate Health Convention 2017 in Stuttgart.

Hinweis der Redaktion: Wir vergeben Freikarten für die Corporate Health Convention 2017 am 9. und 10. Mai in Stuttgart! Mehr Informationen finden Sie bei unserem Beitrag Corporate Health Convention 2017: Digitales BGM im Spotlight.

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Autoritärer Führungstil ist out: Wie Sie die Mitarbeitergesundheit auch mit (Führungs-)Stil unterstützen können, erfahren Sie auf der Corporate Health Convention 2017. (Bild: Phil Coffman | stocksnap.io)

Menschen sind in Zeiten des technischen Wandels und der Revolution von Wirtschaft und Gesellschaft immer stärker gefordert. Enorme Informationsfluten prasseln auf Berufstätige ein. Sie machen es notwendig, noch effizienter, noch schneller zu arbeiten. Angestellte wie Führungskräfte stehen ständig unter Strom; dabei bleibt die Gesundheit oft auf der Strecke. Psychosomatische Beschwerden sind mit für die meisten Krankentage verantwortlich, kosten Wirtschaft und Arbeitgeber Milliarden. Eine gesunde, agile Führung kann laut Markus Daniel Weber Abhilfe schaffen. „Um auch in Zukunft erfolgreich zu sein, brauchen Unternehmen also in Zeiten der Industrie 4.0 eine gesundheitsgerechte Führung“, ist er überzeugt.

Top-Management als Gesundheitsvorbild

Denn gerade die neue Mitarbeitergeneration möchte selbstständig und kreativ agieren, sich beruflich wie persönlich auf der Arbeit entfalten können, meint Weber. Sinnvolle Arbeit und der Wohlfühlfaktor spielen eine immens wichtige Rolle. Um im War for Talents qualifizierte Mitarbeiter fürs Unternehmen gewinnen und diese schließlich auch binden zu können, müsse also eine wertschätzende Unternehmens- und Führungskultur her. „Führungskräfte müssen ihr eigenes Verhalten reflektieren und ständig an sich arbeiten. Sie vernachlässigen oft die menschliche, emotionale Komponente, denken oft nur noch ergebnis- und zahlenorientiert“, weiß der ehemalige Leistungssportler. Das liege auch an der eigenen Überlastung. Doch das Top-Management müsse stets als Vorbild agieren sowie Gesundheit aktiv vorleben.

In sechs Schritten zu gesunder Führung

Doch wie wird man zu einer guten Führungspersönlichkeit? „Zunächst einmal muss es der Führungskraft selbst gut gehen. Sie muss lernen, wie sie ihren eigenen Stress abbaut und ihre Kräfte einteilt“, fordert Weber. Zudem seien regelmäßiges Lob und Anerkennung starke Werkzeuge in Sachen Mitarbeiterzufriedenheit. Ehrliches Interesse sei ebenfalls wichtig, etwa an Geburtstage und Jubiläen zu denken oder einfach einmal eine neue Frisur anzusprechen. Die Führungskraft sollte klare Aufträge erteilen, „öfter mal lächeln“ sowie eine positive, aufrechte Position einnehmen. „Eine Führungskraft sollte stets zum Ziel haben, das Selbstwertgefühl ihrer Angestellten zu stärken, nicht zu schwächen“, meint der Motivationscoach. Sie sollte sich eigentlich jeden Tag fragen: „Habe ich heute schon etwas Gutes getan?“

Authentizität maßgeblich für gutes Führungsverhalten

Auch Kai Rappenecker, Leitung Geschäftsbereich Gesundheitsmanagement bei Team Gesundheit – Gesellschaft für Gesundheitsmanagement, glaubt an den Einfluss gesunder Führung auf die Leistung von Beschäftigten. „Bleiben Sie sich selbst treu und in jedem Fall authentisch“, so sein Tipp. Er plädiert in seinem Vortrag am ersten Messetag für einen agilen und gleichzeitig aufmerksamen Führungsstil.

Weitere Ideen und Konzepte in Sachen modernes Führungsverhalten haben die beiden Trainerinnen Friederike Anslinger-Wolf von FAW Coaching & Prozessbegleitung und Manuela Nachtmann, Horse Assisted Coach und Fachberaterin für Stress und Burnout, im Gepäck. In ihren Trainings mit Pferden möchten Sie Führungskräften zu einer verbesserten Fokussierung und zu einer stärkeren Führungspersönlichkeit verhelfen. Ihre jeweiligen Vorträge stellen die außergewöhnlichen Trainingsmethoden vor.

Veranstaltungstipps

Vortrag
mit Kai Rappenecker, Leitung Geschäftsbereich Gesundheitsmanagement, Team Gesundheit – Gesellschaft für Gesundheitsmanagement mbH
Wo führt Führung hin? Gesund in und für die Zukunft.
Dienstag, 09.Mai 2017, 10.10 bis 10.40 Uhr, Forum B

Keynote-Vortrag
mit Markus Daniel Weber, Unternehmer, Coach, Motivationstrainer und ehemaliger Leistungssportler, Inhaber, V.I.T. GmbH
Zukunftsfähige Führung braucht mentale und körperliche Vitalität!
Dienstag, 09. Mai 2017, 11.30 bis 12.15 Uhr, Forum B

Vortrag
mit Friederike Anslinger-Wolf, Inhaberin, FAW Coaching & Prozessbegleitung
Fokussiere Dich zum Erfolg – Multitasking war gestern
Mittwoch, 10. Mai 2017, 10.50 bis 11.20 Uhr, Forum A

Vortrag
mit Manuela Nachtmann, Horse Assisted Coach und Fachberaterin Stress und Burnout, Inhaberin, Manuela Nachtmann – Mit Pferden stärken,
Artgerechte Menschenführung – Wie Pferdestärken Menschen stärken
Mittwoch, 10. Mai 2017, 10.50 bis 11.20 Uhr, Forum B

Quelle des Presseberichts: „Autoritäre Führung ist old school!“ auf der Seite der Corporate Health Convention.

 

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