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Brustvergrößerung mit Eigenfett – das geht?

„Mamaaugmentation“, so der Fachbegriff für Brustvergrößerung ist auch mit dem Einsatz körpereigener Fette möglich. Der Mediziner Dr. Thomas Lorentzen zum Beispiel, führt dieses seit fünf Jahren an seinen Patientinnen durch. Im Folgenden zeigen wir Ihnen auf, dass es hier manchmal um mehr geht, als nur um Ästhetik, wie das Verfahren funktioniert und welche Vorteile, insbesondere seine Weiterentwicklung, das so genannte CAFT-Verfahren besitzt.

Neue Lebensqualität für Brustkrebs-Patientinnen

Krankenhaus, Computertomographie, CT

Beim Thema Brustvergrößerung geht es für viele um mehr als nur Ästhetik. (Bild: Rainer Sturm / pixelio.de)

Inzwischen geht es beim Thema Brustvergrößerung in vielen Fällen um weit mehr als bloße Schönheitschirurgie. Schließlich ist Brustkrebs bei Frauen die am häufigsten diagnostizierte Krebsart. Zirka 75.000 Frauen in Deutschland erkranken daran – pro Jahr! Ein Viertel von ihnen ist bei der Diagnose unter 55 Jahre alt. Bei rund 70 Prozent wird brusterhaltend operiert, bei etwa 30 Prozent wird die Brust amputiert. Eine bislang selten praktizierte Methode zur Rekonstruktion ist die Brustvergrößerung mit Eigenfett.

CAFT – die Weiterentwicklung der Methode

Das Akronym steht für Controlled Autologous Fat Transplantation und stellt eine  Weiterentwicklung der Brustvergrößerung mit Eigenfett dar. Die Technik beinhaltet die Gewinnung der Fettzellen mit der body-jet®-Technik. Chirurgen, wie der eingangs erwähnte Dr. Thomas Lorentzen, haben diese Technik unter anderem deshalb gewählt, weil sie gewährleistet, dass bei jeder Injektion von Eigenfett immer das gleiche kontrollierte Volumen transplantiert wird.

Hier die Vorteile der CAFT-Methode auf einen Blick:

– schonende Absaugung
– deutlich geringere medikamentöse Belastung
– gute intraoperative Beurteilung während der Wasserstrahl assistierten Liposuktion (WAL-Fettabsaugung)
– problemloses Modellierung der Übergangszonen
– Senkung der Rate an Korrektur Fettabsaugungen
– erhebliche Verminderung der Traumatisierung von Nerven und Gefäßen
– natürliche Vergrößerung der Brust
– gezielte Formung bei Assymetrien oder hängender Brust
– hohe Überlensrate der Fettzellen und damit lange Haltbarkeit der Brustvergrößerung

Die Eingriffsart erfolgt ambulant und bei der Narkose kann zwischen Dämmerschlaf oder einer Vollnarkose gewählt werden. Die Dauer der Behandlung erstreckt sich in der Regel auf eineinhalb bis zwei Stunden und die Erholungsphase auf zirka 14 Tage.

 

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