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Partner / Psyche

Sucht! Fakten, Zahlen & Tipps für Vorgesetzte bzw. Kollegen

Alkohol macht nicht „nur“, wie jüngst berichtet, aggressiv, sondern gilt darüber hinaus als Suchtmittel Nr. 1 im Alltag und Beruf. Anlass genug für unsere Kollegen vom Arbeitsschutz-Portal, um Führungskräfte und Kollegen für das Thema Sucht am Arbeitsplatz zu sensibilisieren.

Vielfätige Ursachen

Menschen können aus den unterschiedlichsten Gründen in eine Sucht geraten. Leistungs- und Zeitdruck am Arbeitsplatz, Zukunfstängste, zum Beispiel bei befristeten Verträgen oder auch schwere körperliche Arbeit können dazu führen, dass Menschen zu Suchtmitteln greifen. Entweder um sich zu betäuben, um abends überhaupt einschlafen zu können oder um sich leistungsfähiger zu machen. Psychische Erkrankungen, wie Stress und Burnout, die in der Arbeitswelt eine immer größere Rolle spielen, sind ebenfalls Auslöser für Süchte.

Ab wann ist eine Sucht eine Sucht?

Sucht, Alkohol, Konsum, Bier

V.a. beim Alkohol sind die Grenzen zwischen „normalen“ Konsum und Sucht fließend. (Bild: Petra Dirscherl / pixelio.de)

Suchtkranke Beschäftigte gibt es in allen Branchen und Berufen und die Konsequenzen sind verheerend: Neben den Süchtigen selbst leidet auch die direkte Umgebung. Doch ab wann ist eine Sucht eine Sucht? Und was müssen Arbeitgeber oder Kollegen tun, wenn sie bemerken, dass bei einem Beschäftigten oder Kollegen „etwas nicht stimmt“ und das vermutlich mit Sucht zu tun hat?

Denn die Grenzen zur Sucht sind insbesondere beim Thema Alkohol fließend. Laut der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) liegt der gesundheitlich unbedenkliche Alkoholkonsum bei Frauen bei zwölf Gramm Alkohol pro Tag. Das sind etwa 0,1 Liter Wein oder 0,25 Liter Bier. Bei Männern liegt er bei 24 Gramm Alkohol pro Tag, also der doppelten Menge.

Suchtprävention ist Chefsache!

Das wird im Artikel unserer Kollegen vom Arbeitsschutz-Portal mehr als deutlich. Denn Arbeitgeber verstoßen gegen das Arbeitsschutzgesetz und gegen die Unfallverhütungsvorschriften, wenn sie tolerieren, dass ein berauschter Mitarbeiter seinen Job ausübt. Nicht zuletzt deshalb ist gezielte und strukturierte Prävention das A und O. Etwa, indem Betriebe die Suchtprävention in ein betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) integrieren.

Weitere Zahlen, Daten und Fakten – und Tipps wie Ihnen das gelingt, finden Sie im folgenden Artikel auf dem Arbeitsschutz-Portal.

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