Endlich mehr Sport treiben – wie schaffst Du das?

Junge Frau macht Sport zu Hause mit Kurzhantel und Gymnastikball auf Yogamatte

Wenn der Frühling vor der Tür steht und der Blick auf die Waage einen kurzen Schockmoment verursacht, dann kommen die guten Vorsätze: Mehr Sport muss gemacht werden! Regelmäßige Bewegung erhält die Gesundheit und die Fitness – das wissen wir alle. Trotzdem ist es für viele eine Überwindung, regelmäßig Sport zu treiben. Aber dank digitaler Tools und Fitnessgeräten, die sich bequem nach Hause liefern lassen, gibt es keine Ausreden mehr, warum man es nicht schafft, Sport zu treiben. Der Wille zählt – und dem muss man manchmal etwas nachhelfen.

Dauerhaft mehr Sport treiben – das hilft dabei

Drei Aspekte können dazu beitragen, dass Du es schaffst, wirklich mehr – und vor allem regelmäßig – Sport zu treiben:

  1. Informationen darüber, wie Du am besten trainierst, um gesund und fit zu bleiben oder zu werden.
  2. Möglichst günstige Rahmenbedingen, die es Dir leicht machen, Sport zu treiben.
  3. Mentale Stärke, damit Du wirklich dauerhaft dabeibleibst und regelmäßig Sport machst.

Sport ist gesund!

Beim gesundheitsbewussten Training ist es entscheidend, sowohl Kondition als auch Muskelaufbau zu fördern.

Kondition für’s Herz

Sport und regelmäßige Bewegung sind wichtig für die Gesundheit. Zum einen erhält Sport das Herz-Kreislauf-System gesund; hier sind vor allem Sportarten, die die Kondition trainieren, entscheidend. Beispielsweise schwimmen oder laufen, am besten an der frischen Luft, fördern Durchblutung und Sauerstoffversorgung. Durch die verbesserte Durchblutung wird der Arteriosklerose (Ablagerungen in den Gefäßen) vorgebeugt, auch Bluthochdruck wird eher vermieden. Die Anregung des Fettstoffwechsels und damit die Reduzierung von Übergewicht wirkt sich ebenfalls positiv auf die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems aus.

Muskulatur für’s Skelett

Der Aufbau von Muskelmasse hat ebenfalls positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenschmerzen treten deutlich seltener bei Menschen auf, die regelmäßig Sport treiben und entsprechende Stützmuskulatur ausgebildet haben. Auch muskuläre Dysbalancen, die zu Fehlhaltungen und damit -belastungen führen können, lassen sich dadurch vermeiden.

Sport möglichst einfach machen

Wer erst lange Wege auf sich nehmen muss, auf schönes Wetter oder Mittrainierende warten, hat öfter Gründe, das Training mal ausfallen zu lassen. Dabei gibt es so viele Möglichkeiten, im eigenen Wohnzimmer, Keller oder sogar der Küche Sport zu treiben! Vor allem die Corona-Pandemie und die im Zuge dessen geschlossenen Fitness-Studios haben die Angebote für zu Hause in die Höhe schnellen lassen.

Mit Geräten zu Hause trainieren

Junge Frau macht Sport zu Hause mit Kurzhantel und Gymnastikball auf Yogamatte
Wer zu Hause das Equipment für sein Workout hat, der spart sich den Weg ins Studio und senkt die Schwelle, aktiv zu werden. (Bild: © Studio Romantic | stock.adobe.com)

Wer regelmäßig wie im Studio trainieren will, für den lohnt sich die Anschaffung eines oder mehrerer Fitnessgeräte für zu Hause. Es lassen sich Kleingeräte wie Kettlebells oder eine Klimmzugstange bis hin zur Universal-Kraftstation, mit der man wirklich alle Muskelgruppen trainiert, bequem online ordern. Wer weniger auf Kraftsport, sondern eher auf Yoga oder Aerobic setzt, findet auch Yogamatten oder Faszienrollen, mit denen sich neben Muskelaufbau und -dehnung auch geistige Entspannung fördern lässt. Wer das Equipment zu Hause hat, der spart sich neben dem Weg ins Studio auch die Mitglieds- oder Kursgebühr, die man monatlich entrichten muss.

Online-Angebote nutzen

Viele Trainer:innen bieten ihre Kurse mittlerweile auch online an. Via Zoom oder ähnlicher Software turnt man dann gemeinsam mit den anderen Teilnehmern im eigenen Wohnzimmer. Auch auf Youtube bieten zahlreiche Trainer:innen Workouts oder Trainingseinheiten sogar kostenlos an. Hier übt man zwar allein, dafür spart man sich die Kursgebühr und kann sich seine Zeit frei einteilen.

Schweinehund austricksen!

Jeder weiß, dass Sport wichtig ist und die meisten wissen auch, wie es richtig geht – aber trotzdem fällt es oft schwer, sich aufzuraffen, wenn es auf der Couch doch so gemütlich ist. Was also tun? Ein einfacher aber effektiver Trick verschafft Abhilfe: Die Wenn-Dann-Vorgehensweise, oder auch WOOP-Methode. Sie funktioniert so: Bereits vorab überlegt man sich, welche Hindernisse auftreten könnten – und wie man diese überwindet, um seinen Vorsatz doch noch umzusetzen. Zum Beispiel:

  1. Vorsatz: Ab jetzt gehe ich jede Woche dreimal joggen – Montag, Mittwoch und Samstag.
  2. Mögliches Hindernis: Schlechtes Wetter.
  3. Plan: Wenn es regnet, gehe ich stattdessen ins Schwimmbad und schwimme 60 Minuten.

So ist sichergestellt, dass das Sportpensum absolviert wird und man konsequent an seiner Gesundheit und Fitness arbeitet.

Mache es Dir möglichst einfach, Sport zu treiben, und arbeite konsequent an Deinem Trainingsziel. Du wirst sehen: Es lohnt sich für Deine Gesundheit, Deine Fitness und Dein gesamtes Wohlbefinden!

HCC Redaktion

... schreibt über alle möglichen Themen rund um Mitarbeitergesundheit und Personal. Wichtige Schwerpunkte liegen auf der Arbeitsplatzgestaltung, Psyche, Ernährung, Bewegung und weiteren Einflussfaktoren nachhaltiger Gesundheitsprävention. Neben Fachartikeln und Tipps & Tricks-Beiträgen werden Interviews mit einschlägigen Persönlichkeiten zu BGM, BGF und mehr veröffentlicht.

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