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Management

“Es gibt keinen Grund für kein Gesundheitsmanagement”

[Bild: marlontiroke.com / pixelio.de]

Unternehmen können durch ihre Arbeitsbedingungen und Ressourcen in Form von Sozialkapital die Gesundheit der Mitarbeiter merklich beeinflussen. Über den aktuellen Stellenwert von betrieblichem Gesundheitsmanagement in Deutschland sowie empirische Ergebnisse, die den Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungen und Gesundheit bestätigen, spricht Prof. Dr. Bernhard Badura in der aktuellen Ausgabe von „HAWARD® – Das Magazin“ – denn es gibt viele gute Gründe für ein betriebliches Gesundheitsmanagement.

“Es gibt keinen Grund für kein Gesundheitsmanagement”

Bild: marlontiroke.com / pixelio.de

Der Arbeitsschutz sollte ursprünglich Unfälle und Berufskrankheiten vermeiden. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts verlieren die klassischen Arbeitsrisiken jedoch an Bedeutung und die Förderung psychischer Gesundheit tritt in den Vordergrund. Zudem spielen Erkenntnisse der Sozial- und Gesundheitswissenschaften eine immer größere Rolle bei der Diagnose, Planung, Durchführung und Evaluation des Betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Gesundheitsmanagement für produktive Mitarbeiter

Einer Eurostat-Statistik zum Thema „gesunde Lebensjahre“ zufolge haben die Menschen hierzulande eine erschreckend niedrige beschwerdefreie Lebenserwartung – im Gegensatz zu den europäischen Nachbarländern. Besonders die Qualität der Arbeitsbedingungen spielt hierbei eine erhebliche Rolle. Dass Krankheit eine Folge mangelhafter Arbeitsbedingungen sein kann, ist heute gut erforscht, umgekehrt ist ein guter Gesundheitszustand eine zentrale Voraussetzung für hohe Leistungsfähigkeit und produktive Arbeit. Die Gesundheit der Beschäftigten sollte deshalb im Rahmen eines BGM kontinuierlich beobachtet, geschützt und gefördert werden.

Das Bielefelder Modell

Das an der Bielefelder Universität entwickelte gleichnamige Unternehmensmodell betrachtet den Zusammenhang zwischen Arbeit und Organisation sowie der Gesundheit und der Leistungsfähigkeit der Beschäftigten. Das Modell definiert hierfür Treiber, die sowohl die Frühindikatoren Gesundheit der Mitarbeiter als auch die Spätindikatoren der betriebswirtschaftlichen Ergebnisse beeinflussen.

>> Den vollständigen Artikel von Prof. Dr. Bernhard Badura sowie weitere Informationen zum Bielefelder Modell können Sie in HAWARD® – Das Magazin nachlesen.

Prof. Dr. Bernhard Badura ist Emeritus der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld, einer der Referenten des HAWARD® Fürstenberg Symposiums und unterstützt in diesem Jahr das Netzwerk HUMAN CAPITAL CARE durch seine Schirmherrschaft.

(ag)

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