Kalk im Trinkwasser: lästig oder gar gefährlich?

Wasser, Trinkwasser, Wasserflasche

Manche wollen einfach nur die schweren Kästen nicht tragen müssen, andere möchten kein Geld für Mineralwasser ausgeben. Die Gründe, warum Menschen auf Leitungswasser zurückgreifen, sind vielfältig. Einige sind sich jedoch unsicher, ob das Wasser aus der Leitung aufgrund seines hohen Kalkgehalts nicht doch gesundheitsschädlich ist.

Unappetitlich und schädlich

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Trinkwasser aus der Leitung oder doch besser aus dem Kasten? Für immer mehr Verbraucher stellt sich diese Frage (Bild: Lupo / pixelio.de).

Wer in Frankfurt am Main lebt, kennt das Problem sehr gut. Wer in Nürnberg lebt, dem ist dieses wohl eher fremd. Weiße Ablagerungen im Wasserkocher, die dann als Bröckchen in der Tasse schwimmen und einem den Teegenuss wirklich verderben können. Appetitlich sieht das nicht unbedingt aus!

Ob aus der Leitung kalkarmes (weiches) oder kalkreiches (hartes) Wasser kommt, hängt von der Region ab, in der man lebt. Nach den Angaben des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ist das Wasser in „Mainhattan“ sehr hart. In der Frankenmetropole dagegen sehr weich.

Zudem ist hartes Wasser „schädlich“, nicht für den Menschen selbst, jedoch für seinen Geldbeutel und all die kleinen und großen Helfer, die ihm seine Arbeit im Haushalt erleichtern. So kann es unter anderem zu folgenden Probleme und Unannehmlichkeiten kommen:

– zur Verkalkung von Haushaltsgeräten (zum Beispiel Wasch- oder Spülmaschine)
– damit verbunden: erhöhter Energieverbrauch und geringere Lebensdauer
– zu einem erhöhten Bedarf an Spül- und Waschmitteln
– zu unansehnlichen weißen Flecken auf Spüle, Fliesen, Armaturen und auf dem Geschirr.

Darüber hinaus kommt es zu einer Beeinträchtigung des Geschmacks von Speisen und Getränken sowie zu möglichen Hygiene- beziehungsweise Gesundheitsproblemen. So sind Ablagerungen im Leitungssystem oder in Wasserspeichern ein hervorragender Nährboden für Bakterien, laut dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (SHK) aus St. Augustin bei Bonn.

Was hilft gegen Kalk?

Wer sich als Betroffener nun fragt: „Was hilft gegen Kalk wirklich?“, dem seien drei Tipps mit auf dem Weg gegeben:

1. Wer seinen Tee oder Kaffee ohne Kalkgeschmack genießen will, sollte einen kleinen Tischfilter benutzen, so die Stiftung Warentest.

2. Flecken auf Fliesen und Armaturen sowie Ablagerungen lassen sich mit ganz einfachen Hausmitteln wie Zitronensäure oder Essig effektiv entfernen.

3. Wer hinsichtlich eventuell auftretender Hygieneprobleme sicher gehen möchte, sollte über die Anschaffung von Entkalker und Wasseraufbereiter nachdenken.

Installation und Wartung vom Fachmann durchführen lassen

Allerdings gilt es bei zuletzt genanntem einiges zu beachten. In Bezug auf Installation und Wartung derart gestalteter Anlagen sollte man auf die Expertise und die Erfahrung von Spezialisten vertrauen. Erste Informationen hierzu kann man sich vorab via Internet einholen, so zum Beispiel auf www.ecowater.de.


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