Staub – unterschätzte Gefahr

Den meisten von uns ist nicht klar, dass Staub ein Gefahrstoff ist. Zu Hause erscheint er in erster Linie lästig, zwingt er uns doch zum regelmäßigen Saubermachen. Verschiedene Berufsgruppen sind jedoch ständiger Belastung durch Staub ausgesetzt, der von der Reizung der Atemwege bis hin zu Lungenkrebs schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben kann.

Staubige Angelegenheit

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Mehlstaub verursacht das so genannte “Bäcker-Asthma”. (Bild: Alicja Colon / unsplash.com)

Berufe, in denen besonders viel Staub aufgewirbelt wird, sind z.B. Bauarbeiter, Metallarbeiter, Schweißer, Bäcker, Steinmetz und Maler. Sie atmen in ihrem Arbeitsalltag die feinen Partikel ständig ein. Dabei unterscheidet das Arbeitsschutzgesetz zwischen

  1. Staub-Partikeln, die lediglich in Nase, Rachen und Kehlkopf vordringen (“E-Staub”). Für sie liegt der Grenzwert bei 10 mg / Kubikmeter Luft
  2. Staub-Partikeln, die bis in die Bronchien gelangen und dort zu Hustenreiz, Atemnot, Bronchits und Asthma führen.
  3. Staub-Partikeln, die bis in die fein verzweigten Alveolen vordringen (“A-Staub”), sich dort festsetzen und Asthma, chronische Entzündungen, Allergien und kanzerogene Veränderungen des Lungengewebes hervorrufen können. Für diese besonders feinen Stäube liegt der Grenzwert bei 3 mg / Kubikmeter Luft.

Der Staub muss weg – aber wie?

Um die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten und eine staubfreie Arbeitsumgebung zu garantieren, setzen Betriebe auf technische Lösungen. Die sicherste und effizienteste Lösung ist hier die Absaugung des Staubs direkt an der Quelle, die so genannte Quellenentstaubung, wie sie z.B. die Firma Höcker Polytechnik (www.hoecker-polytechnik.de) anbietet. Doch auch andere Filter- und Entstaubungsanlagen erfüllen ihren Zweck, wenn eine Quellenabsaugung nicht möglich ist: Sie schützen die Mitarbeitergesundheit, sorgen für die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und senken den Wartungs- und Reparaturaufwand für empfindliche Maschinen, die durch eine hohe Staubkonzentration ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen werden.

Neben technischen Lösungen gibt es noch weitere Vorsichtsmaßnahmen, die die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung in verschiedenen Downloads zum Thema auflistet:

  • Entstehung von Staub vermeiden
  • staubarme Materialien verwenden
  • wenn möglich in geschlossenen Anlagen arbeiten
  • Arbeitsräume lüften
  • Abfälle sofort und staubfrei beseitigen
  • Arbeitskleidung sauber halten
  • bei staubintensiven Arbeiten Atemschutzmasken verwenden

Warum ist Staub gesundheitsgefährdend?

Je nach Eigenschaft kann Staub schwere gesundheitliche Schäden hervorrufen. Dabei kommt es nicht nur auf die Partikelgröße an, sondern auch auf die Bestandteile des Staubes. Je nach Quelle kann Staub toxisch, krebserregend, ätzend oder radioaktiv sein und so schwerwiegende Atemwegserkrankungen verursachen. Mit den geeigneten Vorsichtsmaßnahmen oder Entstaubungsanlagen (mehr Informationen unter www.hoecker-polytechnik.de) lässt sich das Risiko für die Gesundheit der Mitarbeiter aber entscheidend verringern.

HCC Redaktion

... schreibt über alle möglichen Themen rund um Mitarbeitergesundheit und Personal. Wichtige Schwerpunkte liegen auf der Arbeitsplatzgestaltung, Psyche, Ernährung, Bewegung und weiteren Einflussfaktoren nachhaltiger Gesundheitsprävention. Neben Fachartikeln und Tipps & Tricks-Beiträgen werden Interviews mit einschlägigen Persönlichkeiten zu BGM, BGF und mehr veröffentlicht.

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