Studentenjobs sorgen für Abwechslung & verbessern Finanzlage

Arbeiten und Studieren – das ist heute die Regel. 66 Prozent der Studenten gehen neben ihrem Studium einem Studentenjob nach. Hauptmotivation ist für die meisten, ihr monatliches Einkommen aufzubessern. Studentenjobs sorgen aber auch für Abwechslung im Alltag, denn die Beschäftigungsmöglichkeiten sind vielfältig.

 

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Studentenjobs sind vielfältig: Kneipen, Messen oder Industriebetriebe sind potenzielle Arbeitgeber. (Bild: Rainer Sturm / pixelio.de)

Typische Studentenjobs gibt es nicht

Jobs für Studenten in Berlin bei Jobtonic sind zum Beispiel sehr verschieden: Die Börse bietet Jobs als Fahrzeugpfleger aber auch Messejobs. „Qualifizierte“ Jobs, die z.B. für die Erstellung der Abschlussarbeit genutzt werden können sind ebenso verzeichnet wie die klassischen Gelegenheitsjobs als Kellner. „Typische“ Studentenjobs gibt es also nicht. Studenten haben die Qual der Wahl: Wollen sie lieber einer Tätigkeit nachgehen, die ihnen neben dem Verdienst auch einen Mehrwert im Studium bietet oder ist ihnen die Abwechslung wichtiger?

Belastung durch Studentenjobs?

Im Wintersemester 2012/2013 gaben zwei Drittel der Studenten an, neben dem Studium zu arbeiten. Laut der 20. Sozialerhebung, die seit 1951 vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung durchgeführt wird, haben arbeitende Studenten eine wöchentliche Gesamtbelastung von 46 Studenten. Diese Zahl setzt sich zusammen aus 33 Stunden, die wöchentlich für das Studium aufgewendet werden, plus 13 Stunden wöchentliche Arbeitszeit.

Die Validität der Zahlen ist allerdings fraglich: Denn in der Studie werden die Studenten rückblickend befragt. Forschungsergebnisse, die auf Echtzeitmessungen basieren, zeigen jedoch deutlich niedrigere Arbeitszeiten.

Studentenjobs für eine bessere Finanzlage

Fast 90 Prozent der Studenten werden von ihren Eltern unterstützt, mit durchschnittlich 476 Euro monatlich. Bafög bekommt lediglich ein Drittel der Studenten.

Zwei Drittel aller Studenten gehen einer bezahlten Nebentätigkeit nach, die Hälfte von ihnen, weil sie das zusätzliche Einkommen zum Leben braucht. Aber auch der Wille, nicht mehr so stark von der elterlichen Unterstützung abhängig zu sein oder sich einfach ein bisschen Luxus leisten zu können, ist für viele die Motivation, zu jobben.

Der Hauptteil der Ausgaben der Studenten geht für die Miete drauf. Hier bestehen allerdings große Unterschiede: Während Münchner Studenten durchschnittlich fast 350 Euro Miete zahlen müssen, sind ostdeutsche Studentenstädte wie Leipzig, Chemnitz, Magdeburg oder Jena mit durchschnittlich 210 bis 260 Euro Mietkosten deutlich billiger.

HCC Redaktion

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