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Tipps & Tricks

Fit bis zur Rente – und darüber hinaus!

Angesichts der zu erwartenden demografischen Alterung unserer Gesellschaft müssen Unternehmen in Deutschland verstärkt auf die spezifischen Kenntnisse und Fähigkeiten älterer Arbeitnehmer setzen. Damit Berufstätige bis zur Rente – und darüber hinaus – fit, motiviert und leistungsfähig bleiben, kommt es darauf an, das Arbeitsleben alters- und alternsgerecht zu gestalten. Eine Herausforderung, sowohl für Arbeitgeber als auch für Beschäftigte.

BGW gibt Tipps & Tricks

Damit diese von beiden Seiten gemeistert wird, gibt die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) den Unternehmen und ihren Mitarbeiteren folgende Tipps & Tricks an die Hand:

Tipps der BGW zum Abbau von Belastungen:

– Tätigkeiten im Team regelmäßig wechseln
– Tätigkeitsschwerpunkte verlagern
– Sonderaufgaben wahrnehmen (lassen) – etwa Mentoren- oder Spezialistenaufgaben
– flexible Arbeitszeitmodelle nutzen – etwa Teilzeit, Gleitzeit, Jahresarbeitszeitkonto
– einen Wochentag „Auszeit“ von negativ belastenden Tätigkeiten einrichten

Folgendes stärkt persönliche Ressourcen:

– Fortbildungen – etwa zu fachlichen Themen oder methodischen Fragen
– teambildende Maßnahmen – vom gegenseitigen Geburtstagstisch bis zum Betriebsausflug
– erweiterte Handlungsspielräume bei der Arbeit
– Bewegung und Entspannung in Pausen und Freizeit

Altersgemischte Teams sind ideal

Den Arbeitgebern empfiehlt die Berufsgenossenschaft, die besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten älterer Beschäftigter nicht nur anzuerkennen, sondern aktiv zu fördern. Weiter sollten sie auf die sich wandelnden Bedürfnisse ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingehen und das gegenseitige Verständnis der verschiedenen Altersgruppen in der Belegschaft untereinander fördern. Denn aus Sicht der BGW sind für Betriebe altersgemischte Teams, in denen jeder seine Aufgaben mit seiner persönlichen Situation vereinbaren kann, ideal.

„Während jüngere Beschäftigte beispielsweise oft körperlich belastbarer sind und als besonders flexibel gelten, verfügen ältere unter anderem über einen wertvollen Wissens- und Erfahrungsschatz. So ergänzen sich Jung und Alt und sichern mit ihren unterschiedlichen Kompetenzen gemeinsam den Unternehmenserfolg“, erläutert Stephan Köhler, Demografie-Experte der BGW.

(Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, BGW)

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